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Jagdsaison: Vorsicht vor Wildwechsel

Apell Jagdsaison: Vorsicht vor Wildwechsel

Die Jagdsaison in den Forstrevieren hat begonnen: Die Niedersächsischen Landesforsten haben vor allem an die Autofahrer appelliert, die Hinweise an Straßen und Waldwegen zu beachten und besonders in Waldgebieten und auf Landstraßen zwischen Feldern mit Wildtieren zu rechnen.

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Quelle: Erichsen/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Das gilt vor allem für Bereiche, in denen sogenannte Gemeinschaftsjagden angesetzt sind, bei denen Treiber und Hunde eingesetzt werden.

Auch in den Jagdrevieren der Göttinger Jägerschaft sind in November und Dezember zahlreiche Jagden geplant, „Drückjagden vor allem auf Schwarzwild, dessen Zahl enorm zugenommen hat“, sagt Kreisjägermeister Alfred Ballhausen. Bei einer Drückjagd gehen Treiber – mit oder ohne Begleitung von Hunden – ruhig durch das zu bejagende Gebiet, um die Wildtiere aus den Einständen zu „drücken“.

Allein am kommenden Wochenende sind in zehn bis 15 Revieren zwischen Göttingen und Hann. Münden Jagden geplant. Neben Wildschweinen werde auch Rehwild geschossen, um den Bestand zu kontrollieren. Die Inhaber von Jagdrevieren, die an Straßen grenzen, stellten in der Regel Schilder auf, um Verkehrsteilnehmer zu warnen. „Das Problem ist, dass das Wild tagsüber in Bewegung gebracht wird“, erklärt Ballhausen. Gejagt werde an Wochenenden zumeist zwischen etwa 10 und 15 Uhr, „das ist die grobe Linie“.

Jagdziel von Forstleuten und Privatjägern ist es laut Landesforsten, den Wildbestand zu verringern. Bei Gemeinschaftsjagden bestehe jedoch die Gefahr, dass Tiere plötzlich über die Straße laufen. Zudem sei Wild selten allein unterwegs. „Es ist stets mit mehreren Tieren zu rechnen.“ Sie verhielten sich zudem oft unberechenbar: „Wildtiere nehmen nicht immer den kürzesten Weg und laufen gelegentlich auch vor einem Fahrzeug her.“

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