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Januar 2010: So kalt war es seit 1987 nicht mehr

Durchgehend Schnee seit Beginn des Jahres Januar 2010: So kalt war es seit 1987 nicht mehr

Seit Beginn des Jahres 2010 liegt in Göttingen durchgehend Schnee. Dazu war der Monat so frostig wie schon lange kein Januar mehr. Die Monatsmitteltemperatur lag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bei minus 3,6 Grad – der langjährige Mittelwert liegt bei 0,1 Grad plus. Im vergangenen Monat stieg die Quecksilbersäule nicht über 4 Grad.

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Seltener Anblick im Januar: Sonnenaufgang in Geismar.

Quelle: Hinzmann

„Kälter war es letztmals im Jahr 1987“, sagt Harald Frischtatzky von der Wetterwarte in Geismar. Damals lag die Januartemperatur bei minus 6 Grad. Auch der Januar vergangenen Jahres war unterdurchschnittlich kalt, aber 0,1 Grad wärmer als 2010. Den Januar-Kälterekord hält das Jahr 1940 mit minus 10,9 Grad.

Auch wenn der Niederschlag deutlich geringer als üblich ausfiel (nur 63 Prozent des Mittelwerts wurden gemessen) lag durchgehend Schnee. Das gab es bislang nur dreimal in der Geschichte der Göttinger Wetteraufzeichnung, nämlich 1940, 1963 und zuletzt 1970. „Die maximale Schneehöhe wurde mit 18 Zentimetern am 11. Januar erreicht“, so der Mitarbeiter vom DWD weiter. Kaltes, trockenes Winterwetter: Da scheint normalerweise die Sonne. Nicht so im Januar 2010. Mit 17,2 Stunden wurde nicht einmal die Hälfte der sonst üblichen Sonnenscheindauer von 40,9 Stunden erreicht. Maximale Freude: gut sechs Stunden Sonne am 26. Januar. Die Aussichten sind ebenfalls frostig, der Winter bleibt in der Region. Und: Immer wenn der Januar zu kalt war, waren es auch der Februar und der März.

bib

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