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Jürgen Trittin warnt vor bösem Erwachen

Werra- und Weserversalzung Jürgen Trittin warnt vor bösem Erwachen

Die „Quadratur des runden Tisches“ sei gescheitert. Mit diesen Worten hat der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Grüne) die Entwicklung am Runden Tisch zur Werra- und Weserversalzung kommentiert.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Die Reaktion der Naturschutzverbände, den runden Tisch zu verlassen, sei „absolut nachvollziehbar“. Zugunsten des Unternehmens K+S würden die Ergebnisse eines langen gemeinsamen Dialogs „schlicht ignoriert“. Wirtschaftliche Einzelinteressen würden einer umweltschonenden Produktion vorgezogen, kritisiert Trittin und warnt, dass dies nicht noch weitere 50 Jahre geduldet werden könne.

Auch das Scheitern der Konferenz der Umweltminister der betroffenen Länder zeige, dass der von Hessen eingeschlagene Weg nicht tragfähig sei. „Wer meint, die Ergebnisse aus runden Tischen und Mediationsverfahren und Einwände aus Nachbarländern ignorieren zu können, dem droht ein böses Erwachen“, sagt der Grünen-Politiker.

Dies führe dazu, dass Verfahren zur Kompromiss- und Konsensfindung in Zukunft immer weniger akzeptiert würden und sich die Konfliktparteien vor Gericht wiedersehen würden.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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