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Jugendfeuerwehren pflücken Apfelbäume leer

Saft geht an Kindergärten Jugendfeuerwehren pflücken Apfelbäume leer

Dass Lena Sauder sich über den Regen beschwert, kommt bei ihrer Betreuerin Lea Storch (19) gar nicht gut an. „Wir sind die Feuerwehr, Wasser ist unser Element“, erklärt sie der 14-Jährigen. Als Lea kurz darauf ein Apfel auf den Kopf fällt, prustet Lena los. „Hier gibt’s nichts zu lachen“, ruft der stellvertretende Feuerwehrwart Nikolaj Kopp. „Äpfel pflücken ist eine ernsthafte Angelegenheit.“

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Ernten Äpfel: Mitglieder und Betreuer der Jugendwehren.

Quelle: Theodoro da Silva

Ballenhausen. Die knapp 20 Mitglieder und Betreuer der Jugendfeuerwehren  Klein Schneen, Niedernjesa und Reiffenhausen hatten jetzt viel Spaß bei einem Einsatz im Grünen.

Fünf Hausbesitzer hatten nach einem  im Tageblatt erschienenen Aufruf von Jugendfeuerwehrwartin Dorothea Capelle  ihre Bäume zur Verfügung gestellt, woraufhin die Nachwuchs-Blauröcke mit Leitern und Obstpflückern anrückten und die Bäume komplett abernteten.  

Am Sonntag, 12. Oktober, wurden die sieben Zentner Früchte im Dorfgemeinschaftshaus Reiffenhausen gemostet. 450 Liter betrug die Ausbeute, die – in Fünf-Liter-Behälter abgefüllt – in den nächsten Tagen an die fünf Kindergärten und die Kinderkrippe der Gemeinde verteilt werden sollen.

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, betonte Capelle und kündigte an, dass sie nächstes Jahr wahrscheinlich eine Neuauflage erfahren wird – natürlich wieder mit viel Spaß.   

Von Hauke Rudolph

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Mit vereinten Kräften: Die Günterser sammeln rund ums Dorf vier Tonnen Äpfel.

Eine Plastikplane wird unter dem ersten Apfelbaum ausgebreitet, dann machen sich Jan Hendrik Spalke und Hartmut Barkmann mit langen gebogenen Stäben an die Arbeit. Die vollhängenden Äste und Zweige werfen ihre Früchte ab, und die 15 Günterser im Alter von 8 bis 80 Jahren sammeln rasch und sorgfältig alles in Wannen und Eimer.

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