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Feuerwehr-Nachwuchs trainiert Einsätze

Freiwillige Feuerwehr Geismar Feuerwehr-Nachwuchs trainiert Einsätze

Containerbrand, Tierrettung, Ölspur abstreuen: Das ist die tägliche Arbeit der Feuerwehren - auch das der Berufsfeuerwehr. Unterstützt werden die hauptamtlichen Retter in Göttingen von 13 Ortsfeuerwehren. Der Nachwuchs aus Geismar hat einen Tag lang Einsätze trainiert.

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Containerbrand, Tierrettung, Ölspur abstreuen: Das ist das tägliche Brot der Feuerwehren - auch das der Berufsfeuerwehr. Unterstützt werden die hauptamtlichen Retter in Göttingen von 13 Ortsfeuerwehren. Der Nachwuchs aus Geismar hat einen Tag lang Einsätze trainiert.

Quelle: bib

Geismar. Kurz nach dem Frühstück - die “Schicht” der 13 Jugendlichen hatte am Sonnabend um 8 Uhr begonnen, wurden sie zum ersten Einsatz gerufen. Eine “ganz seltene japanische Kult-Ente” musste aus einem Baum am Mittelberg gerettet werden. Ein “Nachbar” hatte die Feuerwehr gerufen: Das, so erklärt der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Geismar, Kristian Müller, sei das erste Übungsszenario. “Die Jugendlichen hatten sich schon lange gewünscht, einmal solch einen Feuerwehrtag zu absolvieren”, erklärt Müller.

Das Konzept, das bundesweit von Jugendfeuerwehren praktiziert wird, sieht vor, einen Tag lang quasi eine 24-Stunden-Schicht wie ein Berufsfeuerwehrmann zu arbeiten. “Natürlich unter strengen Auflagen”, so der Sprecher der Feuerwehr Geismar, Thomas Kleinhans. Echtes Feuer, große Höhen, späte Einsätze: Das alles gibt es für die Jugendlichen, die zwischen zehn und 17 Jahren alt sind, nicht. Dennoch sind die Einsätze so konzipiert, dass die Abläufe der Realität entsprechen. Alles, was sie bislang in der Feuerwehr gelernt haben, muss umgesetzt werden - auch wenn Kakao statt Ölbindemittel zum Einsatz kommt.

Marvin Opitz, Jugendfeuerwehr Geismar

“Das macht richtig Spaß”: Marvin Opitz, Jugendfeuerwehr Geismar

Quelle: bib

Kurz nachdem der simulierte Enten-Notruf im Feuerwehrhaus in Geismar eingeht, starten die Nachwuchsretter. Acht Betreuer aus der aktiven Wehr kümmern sich um sie. Alle Einsatzfahrzeuge stehen zur Verfügung. “Die Fahrzeuge sind für die Jugendlichen umgerüstet worden, sollte ein echter Einsatz dazwischen kommen, haben wir mit wenigen Handgriffen aber sofort wieder Einsatzbereitschaft”, erklärt Müller. Am Mittelberg angekommen, erkundet ein Team zunächst die Lage. Dann nehmen die Jugendlichen ihren Einsatzbefehl entgegen und machen sich daran, die Ente (in diesem Fall eine mit Hut und aus Plüsch) aus dem Baum zu retten.

Alles läuft nach Plan und schon kommt ein neuer Funkspruch: Containerbrand in der Karl-Methe-Straße. Kaum angekommen geht es - fast wie im echten Leben - weiter. Nur wenige Minuten später hat sich nämlich ein Verkehrsunfall ereignet. Dort müssen sich die Jugendlichen als Trainingsaufgabe um auslaufende Betriebsstoffe kümmern. Schlag auf Schlag geht es, in der “Schicht” werden die Geismaraner Jugendlichen zu sieben Einsätzen gerufen. “Das macht richtig Spaß”, findet Marvin Opitz. Er hat die Ente aus dem Baum geholt und sie seiner Besitzerin wohlbehalten zurückgebracht. “Ein tolles Gefühl.”

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