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Jugendliche erkunden Göttinger Kiessee

Alle im selben Boot Jugendliche erkunden Göttinger Kiessee

Nach dem sintflutartigen Regen endlich ein sonniger Tag: Teilnehmer der Aktion „Jugend für den Frieden“ aus drei Ländern haben am Mittwoch auf dem Göttinger Kiessee in Kanadiern das Paddeln ausprobiert. Die Gruppe Jugendlicher aus Toruń, Cheltenham und Göttingen hatte insgesamt eine Woche Zeit, die Region zu erkunden.

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Für den Frieden: Jugendliche im Kanadier auf dem Kiessee.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Aktion führt einmal im Jahr Jugendliche aus den Partnerstädten Göttingens zusammen und wird vor Ort vom Stadtsportbund, der Sportjugend und der Stadt Göttingen organisiert. „Der erste Samstag startete zwar etwas müde, aber insbesondere die polnische Gruppe hat sich schnell eingelebt“, erzählt Nadja Nagler von der Sportjugend. Das mussten die Teilnehmer auch, denn bereits der erste Tag war randvoll gepackt mit Programmpunkten. Darunter eine Stadtrallye, bei der jede Gruppe ein Ei gegen wertvollere Gegenstände eintauschen musste. Eine Gruppe hat es so mit viel Verhandlungsgeschick zu einem Buch und einem neuen Paar Kopfhörer gebracht.

 

Das Paddeln verlangt den 17- bis 18-Jährigen allerdings andere Talente ab. Gar nicht so einfach fällt es den Jugendlichen, nicht gegen die anderen Boote zu stoßen. Die Gruppe ist mittlerweile aber so zusammengewachsen, dass sie den ein oder anderen Rempler sicher problemlos verkraftet. „Ihr seid wie wir“, sagt Englischlehrerin Beata Trapnell aus Toruń, die die polnische Gruppe begleitet. Damit meint sie nicht nur die Mentalität der Göttinger, sondern auch die Architektur der Fachwerkhäuser. Nur das Wetter bietet Grund zu Kritik: „Bei uns ist es viel wärmer“, meint eine Teilnehmerin augenzwinkernd.

 
Während drei Nationalitäten den Kiessee erkunden, steht Maisie Clifford vor dem Bootshaus. Auch die Betreuerin der englischen Gruppe fühlt sich durch Göttingen an ihre Heimat Cheltenham erinnert. „Ich hoffe, die kommenden Jahre regelmäßig dabei zu sein.“ Das wünscht sich auch Teilnehmerin Jessica Avery, die im vergangenen Jahr bereits das französische Pau besucht hat. „Es ist toll, andere Kulturen kennenzulernen. Wenn ich die Chance habe, komme ich gerne wieder.“ Eine Sache ist ihr an Göttingen besonders aufgefallen: „Die Straßen hier sind total sauber. Bei uns liegt viel mehr Müll rum.“

Von Jonas Rohde

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