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Jugendraum im Container in Parensen wird eröffnet

Tag der offenen Tür am kommenden Sonnabend Jugendraum im Container in Parensen wird eröffnet

Viele Jahre haben sich die Jugendlichen in Parensen um einen Jugendraum bemüht. Nun ist es geschafft: Mit einem Tag der offenen Tür wird der Jugendcontainer am Dorfgemeinschaftshaus (DGH) eröffnet. Von da an können Jugendliche ab zwölf Jahren den grünen Container nutzen.

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Eine Runde Tischfußball im neuen Jugendraum: Benjamin Hille, Marcel Grote, Dietmar ­Günther, Kathrin Eisenhardt, René Klement und Christopher Neumann (von links).

Parensen. Besucher, die den Container erstmals betreten, dürften angenehm überrascht sein. Wie in einem Jugendzimmer sind die Wände in Weiß und dunklem Rot gehalten, sogar die Bilderrahmen passen.

Gelungen ist der große Schriftzug „Parensen“. Mit Marcel Grote, René Klement und Christoph Neumann gehört Benjamin Hille zu den Verantwortungsträgern. Seine Freundin hat die Buchstaben gestaltet.

Während der Innenraum erst seit wenigen Wochen in neuem Glanz erstrahlt, stehe der Container schon seit sieben Jahren, weiß Ortsbürgermeister Dietmar Günther (SPD). Doch es dauerte, ihn nutzbar zu machen. Viele Arbeiten hat Günther mit Helfern aus dem Dorf erledigt, bei den nicht zu schweren und sicheren Aktionen haben auch die Jugendlichen mit zugefasst.

Linoleum ziert seit sechs Wochen den Boden

Der Anschluss an die Kanalisation wurde schnell umgesetzt. Vor sechs Jahren habe es ein Treffen mit etwa 20 Jugendlichen und den Anliegern gegeben, erinnert sich Kathrin Eisenhardt von der Gemeindejugendpflege. Trotz offensichtlichen Interesses ging es nicht weiter. Die Jugendlichen kamen deshalb sogar in den Ortsrat. Die Mittel für das Pultdach wurden bewilligt, auch der Fußboden wurde neu aufgebaut.

Vom DGH wurden Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Heizung gelegt. Vor einem Jahr kam dann die Heizung. Linoleum ziert seit sechs Wochen den Boden. Dann haben die Jugendlichen gepinselt. Bis zum Tag der offenen Tür erledigen sie die letzten Kleinigkeiten, auch ein Logo wollen sie kreieren.   

Etwa 15 bis 20 Jugendliche werden den Jugendraum regelmäßig nutzen, schätzen Hille und Co. Am Donnerstag haben sie sich eine Satzung gegeben und bestimmt, dass sonntags Schließtag ist. Und damit er aussieht, wie ein kleines Haus, wollen sie den Container noch von außen streichen.

Von Ute Lawrenz

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