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Junge Union Göttingen fordert bessere Beleuchtung für Stadtwall

Masterplan Licht Junge Union Göttingen fordert bessere Beleuchtung für Stadtwall

Mehr Licht – die Junge Union Göttingen fordert eine bessere Beleuchtung für den Wall. Die Stadtverwaltung solle mit der „längst überfälligen“ Installation von Lichtelementen auf dem Stadtwall beginnen. Teile des Masterplanes Licht, die den Wall behandeln, müssten endlich umgesetzt werden.

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Quelle: Warmuth/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. „Eine Beleuchtung in den Abendstunden steigert die Attraktivität und Sicherheit des Walles und damit seine Nützlichkeit als Fußgängerweg und Route für Jogger“, sagte der Vorsitzende des JU-Stadtverbandes, Dominic Steneberg. Sie mieden das Gebiet abends aus Sorge um die eigene Sicherheit. Das sei inakzeptabel.

Die Junge Union beruft sich in ihrer Forderung auf den Masterplan Licht, der im Juli 2006 von Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst unter Leitung von Prof. Iska Schönfeld vorgelegt worden ist. Auftraggeber war die Stadt Göttingen. Darin bemängeln die Studenten, dass der grüne Ring Wall im Dunklen „ungern“ benutzt werde, weil die „sporadische Beleuchtung“ Spaziergängern nicht „genug empfundene Sicherheit“ biete. Als Lösung schlägt das Team um Schönfeld im Masterplan Licht eine „kontinuierliche“ Beleuchtung vor, die „stimmungsvoll“ und „nicht zu hell“ sein soll. „Bodennahe“ Leuchten, Beleuchtung „besonderer Bäume“ und einladender Wallaufgänge schlägt der Masterplan vor.

Das im September 2011 vom Rat der Stadt beschlossene Innenstadtleitbild nimmt Bezug auf dem Masterplan Licht. Das Lichtkonzept werde für öffentliche Gebäude, Plätze und Straßen „schrittweise“ umgesetzt heißt es darin. Als Zeitrahmen dafür sind zehn Jahre vorgesehen.

Und das Konzept sei nicht vom Tisch, erklärte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. So habe bei der Umgestaltung zahlreicher Innenstadtstraßen seit 2008 das Thema „neue Lichttechnik“ in Planung und Umsetzung eine wichtige Rolle gespielt. „Viel mehr ist darüber hinaus nicht passiert, aber auch nicht weniger. Das kann man bedauern, aber das ist die Realität“, sagte Johannson. Weitere Umsetzungsschritte, bei der auch private Grundstückseigentümer gefragt seien, seien eine Frage des Geldes.

Für den Wall seien zwei Projekte geplant gewesen: Beleuchtung des Schwänchenteichs und der Brücke über den Leinekanal an der Lohmühle. „Mangels Haushaltsmittel ist es bislang bei den guten Vorschlägen geblieben“, sagte Johannson. Auch habe es dafür aus den Reihen der Ratspolitik bei den Haushaltsberatungen keinen Vorstoß in diese Richtung gegeben. „Da keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann folglich in diesem Jahr keines der beiden ins Auge gefassten Projekt realisiert werden“, erklärte Johannson.

Die Junge Union fordert unterdessen eine „zeitnahe“ Umsetzung. Andernfalls drohe das Vorhaben völlig in Vergessenheit zu geraten.

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