Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Junkernschänke: Unterlagen fehlen

Verfahren eröffnet Junkernschänke: Unterlagen fehlen

Das Insolvenzverfahren gegen die Junkernschänke Göttingen GmbH ist eröffnet worden. Das teilte Gerichtssprecher Stefan Scherrer gestern mit. Das Amtsgericht Göttingen hat den Göttinger Rechtsanwalt Jens Köke zum Insolvenzverwalter bestellt.

Köke, der inzwischen für Ende dieser Woche einen Termin mit Geschäftsführer Daniel Bardosi vereinbart hat, will sich nun ein detailliertes Bild über die finanzielle Situation der insolventen Gesellschaft machen. „Mir ist nicht einmal der Gläubigerkreis hinreichend bekannt“, sagte Köke. Eine Mitarbeiter-Liste liege ihm nicht vor. Fest stehe aber bereits, dass der Geschäftsbetrieb „definitiv nicht“ aufrecht erhalten werden könne, so Köke. Anders als im Strafrecht, wo sich ein Beschuldigter nicht selbst belasten muss, hat Bardosi im Insolvenzverfahren eine rückhaltlose Aufklärungspflicht. Auch das Thema Insolvenzverschleppung will Köke ansprechen. Er geht davon aus, dass die Staatsanwaltschaft noch Ermittlungen aufnehmen wird.

luk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Junkernschänke

In dem Verfahren gegen die insolvente Betreibergesellschaft der Junkernschänke werden immer mehr Details bekannt, obwohl sich die Beteiligten nach wie vor nicht äußern wollen. So hat Geschäftsführer Daniel Bardosi bereits im Juli dieses Jahres beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg einen Antrag auf Verlegung des Firmensitzes in die Hauptstadt gestellt.

mehr
Mehr aus Göttingen
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017