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Kämmerin soll Bürgermeisterin werden

Astrid Klinkert-Kittel zur Wahl vorgeschlagen Kämmerin soll Bürgermeisterin werden

Nörtens Kämmerin Astrid Klinkert-Kittel soll Bürgermeisterin im Flecken Nörten-Hardenberg werden. Gemeinsam haben CDU und SPD sie bei der Ratssitzung als ihre Kandidatin für die Kommunalwahl am 11. September kommenden Jahres präsentiert.

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Nominiert als Bürgermeisterkandidatin: Astrid Klinkert-Kittel.

Quelle: Vetter

Seit sechs Jahren kümmert sich die Mutter zweier Kinder erfolgreich um die Finanzen der Gemeinde, nun würden die großen Parteien in der Gemeinde sie gern an der Spitze der Verwaltung sehen. Der amtierende Bürgermeister Frank Priebe (parteilos, 54) stellt sich nach 21 Jahre im Dienste der Gemeinde – zunächst als Gemeindedirektor und dann als hauptamtlicher Bürgermeister – nicht mehr für die Wahl zur Verfügung.

Ihre Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst absolvierte Klinkert-Kittel (46) nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Fachhochschule Kassel. 1986 wechselte sie als Stadtinspektorin mit der Aufgabe der Kassenleitung nach Herzberg. Ab 2001 war sie beim Landkreis Northeim in der Arbeitsvermittlung tätig und hat unter anderem organisatorische Arbeiten bei der Europawahl übernommen. Parallel machte sie an der Verwaltungsakademie Göttingen ihren Abschluss als Betriebswirtin.

In ihrer Zeit als Kämmerin für den Flecken Nörten-Hardenberg seit September 2004 ist es gelungen, den Gesamtschuldenberg der Gemeinde von rund 9 auf 7,4 Millionen Euro zu verringern. Unter ihrer Regie hat die Gemeinde bei der Haushaltsführung die Umstellung auf die Doppik vollzogen. Noch mehr Arbeit kommt nun auf sie zu, wenn sie die Aufgabe der Leitung des Bauamts vom in die Altersteilzeit scheidenden Rolf Heinrich übernimmt.

„Wir haben bislang sehr gut zusammengearbeitet“, schildert Klinkert-Kittel das vertrauensvolle Klima zwischen Parteien und Kämmerei in Nörten. So kann die Wahl-Bishäuserin, die parteilos bleiben will, sich gut vorstellen, ihre Arbeit für den Flecken als Bürgermeisterin fortzusetzen.

Weitere Kandidaten für das Bürgermeisteramt gibt es bislang im Flecken Nörten-Hardenberg nicht. Interessenten können zur Wahl antreten, wenn sie dreimal so viel Unterschriften sammeln wie es zugelassene Bewerber für den Rat gibt. In Nörten sind das 66. Gewählt wird der Bürgermeister direkt von den Bürgern.

Von Ute Lawrenz

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