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Käthe-Kollwitz-Schule Göttingen muss bis November fünf Räume abgeben

Eltern beklagen „Missstände“ Käthe-Kollwitz-Schule Göttingen muss bis November fünf Räume abgeben

Wir fallen als Hauptschule bei der Stadt wieder hinten runter“. Das sagen Elternvertreter der Käthe-Kollwitz-Schule, sie sprechen gar von „Missständen“. Die Stadt widerspricht: Dass die Schule fünf Räume abgeben muss, sei eine Notlösung und habe nichts mit der Schulform zu tun.

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Quelle: Hinzmann

Geismar. Die Kritik der Eltern bezieht sich auf die Raumnöte an der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) nach den Ferien. Laut Bernd Tischer, stellvertretender Gesamtelternvertreter, stehe für die Schülerbibliothek bis 1. Dezember kein Raum mehr zur Verfügung und die zehnte Klasse müsse in wechselnden Räumen unterrichtet werden. Außerdem werde an der KKS zum neuen Schuljahr eine zweite Sprachlernklasse eröffnet. Da aber nicht genügend Räume zur Verfügung stünden, müssten 30 „zum Teil stark traumatisierte Kinder“ von einem Lehrer betreut werden. Für den Kindergarten, meint der Elternsprecher, hätte es sicher eine andere Lösung gegeben.

In drei Räumen muss die KKS dem Kindergarten St. Michael vorübergehend Obdach gewähren, denn dessen Gebäude muss saniert werden. Die Räume dort sollten nach Auszug der Kita der neuen Ganztagsschule Adolf-Reichwein-Schule (ARS) zur Verfügung gestellt werden, erläutert Stadtsprecher Detlef Johannson die Vorgeschichte. „Die Grundschule ist auf zusätzliche Räume in der benachbarten KKS dringend angewiesen.“ Diese Planungen seien Konsens gewesen. Da nun aber akuter Sanierungsbedarf der Kita St. Michael bestehe, müssten die Räume im KKS-Nebengebäude bis Ende November „für die Unterbringung einer anderen Kita weiter zur Verfügung“ gestellt und „darüber hinaus zwei Räume der ARS für den Ganztagsschulbetrieb“ überlassen werden. Man habe Verständnis, aus Sicht der Stadt sollte es aber machbar sein, so Johannson weiter, den „überschaubaren Zeitraum“ bis Ende November zu überbrücken. Es seien „nur“ sieben Schulwochen, in denen es beengter zugehen werde.

„Für unsere Lösung spricht, dass die Räume im Nebengebäude der KKS für die Unterbringung eines Kindergartens  schon hergerichtet sind und keine neue Infrastruktur an einem anderen Standort für wenige Monate geschaffen werden muss“, argumentiert der Stadt-Sprecher. Einen anderen Standort habe man zudem im Stadtgebiet auch nicht gefunden.

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