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Kampagne kritisiert Studentenwerk

Wohnheime Kampagne kritisiert Studentenwerk

Die Wohnrauminitiative Göttingen hat die „Umstrukturierung der Wohnangebote“ des Göttinger Studentenwerks kritisiert. Seit mehreren Jahren baue das Studentenwerk Wohnplätze in kleinen Wohnhäusern ab, lautet der Vorwurf der im Sommer gegründeten Initiative.

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Quelle: CH

Göttingen. Besonders kritisiert werden „bereits laufende Schließungen und einen geplanten Strukturwandel ohne Mitbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner“.

Betroffen seien vor allem die Studierenden in Wohnheimen unter 200 Mietern. „Neben dem Druck, der durch Bachelorstudiengänge, Teilstudienplätze und begrenzte Master- oder Staatsexamensstudienplätze bereits an der Universität herrscht, wird nun auch noch ein Mangel an Wohnplätzen konstruiert.

Auf dem freien Wohnungsmarkt kommt es zu einer Konkurrenz der Studierenden mit allen anderen“, so Lisa Kleingärtner, Sprecherin der Kampagne. Bewohner haben sich in der Kampagne sogenannter kleiner Wohnheime zusammengetan, um „öffentlich gegen den geplanten Abbau von Wohnraum und die Schließung ihrer Häuser zu protestieren“, heißt es in einer Mitteilung. Aus Sicht der Kampagne sind 27 Wohnhäuser in ihrer Existenz bedroht.

Dazu gehören unter anderem Kreuzbergring 2, 4, 11, 12, 30 und 32, die Goßlerstraße 17 und 21 oder die  Rote Straße 1 bis 5. Es gehe der Kampagne „nicht um den Erhalt von Privilegien für einzelne Wohnheime, sondern um den Erhalt der Göttinger studentischen Wohnkultur als solcher“.
Das Studentenwerk legt nach eigenen Aussagen ihr Augenmerk auf die Sanierung der großen Wohnheime. 40 Millionen Euro sind dafür vorgesehen.

Unterdessen suchen Stadt, Universität und Studentenwerk zum Semesterstart Wohnraum für Studenten. Noch habe nicht jeder etwas Passendes gefunden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Göttinger seien nun dazu aufgerufen, geeigneten Wohnraum für Studierende anzubieten.

Angebote nimmt das Studentenwerk per E-Mail an wohnen@studentenwerk-goettingen.de oder telefonisch unter 05 51 / 39 51 35 entgegen. Darüber hinaus nimmt die Uni Angebote für möblierte Zimmer für ausländische Studierende unter Telefon 05 51 / 3 92 13 38 entgegen.

mib

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