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Kampf gegen Wohnungsmangel

Wahlprogramme der Parteien zum Thema Wohnen Kampf gegen Wohnungsmangel

Der Wohnungsmarkt in der Stadt Göttingen ist angespannt. Mieten steigen, Bauland und Immobilien werden teurer. Diese Beobachtungen haben inzwischen auch die Parteien gemacht. Zum Thema Wohnen haben alle für den Rat der Stadt kandidierenden Parteien Aussagen in ihren Wahlprogrammen.

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Der Göttinger Wohnungsmarkt ist angespannt - und daher ein wichtiges Wahlkampfthema.

Quelle: Marks

Göttingen. SPD: „Ausreichend bezahlbaren Wohnungsraum“ will die SPD schaffen. Bauflächen sollen verstärkt in der Kernstadt und Ortsteilen entstehen, ein Drittel der neuen Wohnungen in mehrgeschossigen Häusern. Die SPD setzt auf Innenverdichtung in bestehenden Wohngebieten, etwa durch Ausbauten, Aufstockungen oder Umwidmungen. Kleingärten sollen nicht verdrängt werden. Um den weiteren „exzessiven Anstieg“ der Mieten abzubremsen, setzt sich die SPD bei neuen Mietverträgen für eine Mietpreisbremse ein.

CDU: Die CDU setzt sich für die Erschließung neuer Baugebiete ein, „um den Bedarf von zirka 3000 Wohneinheiten decken zu können „, heißt es im Wahlprogramm. Sie setzt auf die „Einhaltung einer vernünftigen ,Durchmischung‘ bei der Planung von neuen Wohngebieten, um Konzentrationen von Personengruppen in bestimmten Stadtteilen zu vermeiden. Günstiger Wohnraum für sozial Schwache und für Familien sei Mangelware. Neuer, attraktiver Wohnraum soll geschaffen werden.

Grüne: Für die Grünen ist der Wohnraummangel die „größte kommunale Herausforderung“. „Um Wohnungsnot und hohen Mieten zu begegnen, möchten wir bauen - bezahlbar, sozial und ökologisch“, heißt es im Programm. Statt auf Zersiedelung setzen die Grünen auf eine kompakte Stadt der kurzen Wege.

FDP: Die Liberalen in der Stadt fordern „mehr Baugebiete und weniger Vorschriften“. Besonders im unteren und mittleren Preissegment gebe es Bedarf. Neue Baugebiete sollen diesen decken. Vereinzelt neue Sozialwohnungen zu bauen reiche nicht, der eigentliche Bedarf werde durch private Bauherren gedeckt. Überflüssige Bauvorschriften müssten fallen, unnötig hohe Energiestandards verteuerten das Bauen.

Antifaschistische Linke Göttingen: Weil die fehlenden 5000 Wohnungen sich nicht innerhalb von ein, zwei Jahren bauen lassen, sollen vorhandene Möglichkeiten besser genutzt werden. Mit Eigentümern müsse eng zusammen gearbeitet werden. Alternative Wohnprojekte sollen gefördert und selbstverwaltete Projekte beim Studentenwerk ebenso unterstützt werden wie Hausbesetzungen. Jährlich fünf Millionen Euro sollen in den sozialen Wohnungsbau fließen.

Piratenpartei: „Billigen Wohnraum“ zu fordern und zu versprechen ist für die Piraten „Populismus“. Sie machen die SPD-Politik dafür verantwortlich, dass Wohnen in Göttingen so teuer ist. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) stehe aber für die Stärkung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus, er habe darin die Unterstützung der Piraten.

Wählergemeinschaft Die Linke: Wohnen ist für die Linke Grundrecht und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der soziale Wohnungsbau müsse wiederbelebt, ausgebaut und gestärkt werden. Auch private Investoren müssten Sozialwohnungen bereitstellen. Zwischen 2016 und 2021 will die Wählergemeinschaft 5000 neue geförderte Wohnungen schaffen.

Freie Wähler: Die Freien Wähler wollen keine Begrenzung des Stadtgebiets nach Süden. Ausdehnungsmöglichkeiten, wenn es um Wohnraum im größeren Rahmen geht, habe die Stadt nur in die südliche Richtung. In alle anderen Richtungen sei die Stadt aufgrund der geografischen Gegebenheiten eingeschränkt.

ALFA: Die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) macht sich, laut Wahlprogramm, „für eine konzentrierte Aktion für Neubaugebiete stark“. „Wenn die Stadt Göttingen im Stadtgebiet nicht mehr als sieben neue Baugrundstücke im Jahr 2016 bieten kann, ist Kooperation mit dem neuen Umland gefragt.“

Die Partei: Die Satirepartei will die Student Wohnheime entlasten. Um das zu erreichen, will sie den nächtlichen Ausschank in Gaststätten subventionieren.mib/aa

Alle Beträge zur Kommunalwahl: gturl.de/kwgoe16

Die Wahlprogramme im Netz

 

CDU:  http://www.cdu-goettingen.de/29_242_Programm.html

SPD:  http://in-goettingen-leben.de/wp-content/uploads/2016/07/SPD-Kommunalwahlprogramm-2016.pdf

Grüne:  https://www.gruene-goettingen.de/userspace/NS/kv_goettingen/Homepage/KW-2016/Stadt-Wahlprogramm_01.pdf

FDP:  http://www.fdp-kreisverband-goettingen.de/kommunalwahl/programm/

Piraten:  https://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2016/06/Kommunalwahlprogramm-2016-12.07.2016.pdf

Linke:  http://www.goettinger-linke.de/fileadmin/lcmsgoettingerlinke/Krimskrams/Kommunalwahl_2016/goettinger-linke_DIE_LINKE_Wahlprogramm2016.pdf

Alfa:  http://alfa-goettingen.de/wp-content/uploads/sites/65/2016/06/ALFA-G%C3%B6ttingen-Kommunalwahlprogramm-2016.pdf

Die Partei:  https://die-partei.net/goettingen/programm/

Freie Wähler: nichts im Netz

Antifaschistische Linke Göttingen: nichts im Netz

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