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Kanal des Göttinger Uni-Klinikums macht Fortschritte

Durchbruch im Grünen Weg Kanal des Göttinger Uni-Klinikums macht Fortschritte

Der zweite unterirdische Bauabschnitt des neuen Regenwasserkanals für das Universitätsklinikum Göttingen hat sein Ziel erreicht: Der Durchbruch des Tunnelvortriebs in der Zielgrube im Grünen Weg ist geschafft. Damit liegen die Bauarbeiten für die komplexeste Baustelle der Stadt im Plan.

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Ziel erreicht:  2,40-Meter-Bohrer kommt im Grünen Weg an.

Quelle: UMG

Göttingen. Der zweite Abschnitt des Entwässerungskanals für das Universitätsklinikum Göttingen ist mit 650 Meter Strecke der längste Tunnelabschnitt. Er reicht von der Baustelle vor dem Versorgungsgebäude bis zum Grünen Weg. Für diesen zweiten Abschnitt des Tunnels wurden 202 Rohre mit einem Innendurchmesser von zwei Metern benötigt, teilt das Universitätsklinikum weiter mit.

Dieser mittlere Abschnitt ist mit zwei Meter Durchmesser so großzügig bemessen, dass er bei starkem Regen einen Puffer bilden kann. Ein Rückhaltebecken ist damit nicht mehr notwendig.

Auf der zweiten Wegstrecke des Regenwasserkanals war eine Rohrvortriebsanlage mit einem Bohrkopf mit einem Durchmesser von 2,40 Metern im Einsatz. Die gesamte Vortriebsanlage hat eine Länge von 15 Metern und ein Gewicht von 170 Tonnen.

Mit dem sogenannten Microtunneling-Verfahren, bei dem an der Erdoberfläche von den Arbeiten nichts zu sehen ist, werden jeden Tag durchschnittlich zwölf Meter Strecke in 13 Metern Tiefe überwunden. Dabei presst die Tunnelvortriebsanlage den Bohrkopf unterirdisch nach vorne.

Der dritte und letzte Bauabschnitt des Kanals beginnt an der Grube am Güterverkehrszentrum (GVZ) und führt bis zum Schacht „Grüner Weg“. Dabei unterfährt er das Werksgelände von Novelis. Diese Vortriebsarbeiten beginnen voraussichtlich im März, erklärt die Uni. Insgesamt ist der Entwässerungskanal 1210 Meter lang.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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