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Kandidatenliste für Landkreis steht

Kommunalwahl Kandidatenliste für Landkreis steht

Mit nur wenigen Änderungen hat der Kreiswahlausschuss die Wahlvorschläge der Parteien und Wählergruppierungen für die Kommunalwahl am 11. September zugelassen. Nur wenige Kandidaten mussten wegen fehlender Zulassungsvoraussetzungen gestrichen werden.

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Quelle: r

Göttingen. Zur Wahl stellen sich damit Kandidaten von SPD, CDU, Grünen, Linken, Freier Wählergemeinschaft Landkreis Göttingen, FDP, Piraten, NPD, Alfa, AfD und „Die Partei“. In Osterode treten zudem eine Bürgerinitiative und eine lokale Wählergruppe an. Allerdings gingen nicht alle Wahlvorschläge durch: Die AfD verlor einen Kandidaten wegen fehlender Unterstützer-Unterschriften und zwei weitere, weil die notwendige Zulassungserklärung fehlte. Die FDP muss aus diesem Grund auf vier Kandidaten in drei Göttinger Wahlbezirken verzichten, die Bürgerinitiative Osterode auf ihren dortigen Kandidaten. Vorbehaltlich der Nachprüfung im Wahlprüfverfahren steht damit die komplette Bewerberliste.

Im Gegensatz zum Gemeindewahlausschuss der Stadt Göttingen verlief die Sitzung des Kreiswahlausschusses reibungslos. Bis auf einen Zwischenfall zu Anfang: Jens Wilke, Kandidat auf der NPD-Liste und Chef des rechten Freundeskreis, wurde von einer politischen Gegnerin am Eingang des Sitzungssaals mit roten Glitzerschnipselchen überpudert. Sie erhielt von der Polizei einen Platzverweis. Zudem sperrte die Kreisverwaltung den betroffenen Eingangsbereich, um eine weitreichende Kontaminierung des Kreisgebäudes mit rotem Glitter zu unterbinden.

Wilke selbst machte am Donnerstag ebenfalls auf sich aufmerksam: Der Landratskandidat kündigte an, im Wahlkampf seine Anliegen per Lautsprecherfahrten durch das Göttinger Stadtgebiet unters Wahlvolk zu bringen. Das habe er bei der Stadt Göttingen beantragt. Die Stadtverwaltung lehnte das Ansinnen hingegen ab. Weil der „Freundeskreis“ selbst nicht zur Wahl antrete, sei die beantragte Lautsprecherwerbung unzulässig.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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