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Kartenkauf bei der Bahn eingeschränkt

Kritik von Pro Bahn Kartenkauf bei der Bahn eingeschränkt

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert die Einschränkung für Bahnkunden beim Fahrkartenkauf. Das erschwere vor allem die Möglichkeit, eine Fahrkarte für eine Strecke zu kaufen, die von mehreren Bahnunternehmen bedient wird.

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Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. So habe sich die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen einfallen lassen, dass an jeder Bahnstation nur noch Automaten eines Verkehrsunternehmens stehen, erläutert der Pro Bahn-Regionalvorsitzende Michael Reinboth. Die Bedienoberflächen und der Leistungsumfang seien jedoch sehr verschieden. Reinboth: „So können an den Stationen der Leinetal-Strecke, bei denen wie in Kreiensen nur noch Metronom-Automaten stehen, keine Fahrscheine für den Fernverkehr der Deutschen Bahn und erst Recht keine Sparpreise mehr erworben werden. Nicht einmal das Lösen eines ,Antrittsfahrscheins', der die Fahrgäste zum Kauf der ,richtigen' Karte im Zuge ermächtigt, ist möglich.“

 

Als Beispiel nennt Reinboth den Übergang von Nörten-Hardenberg nach Bremen oder von Northeim über Göttingen nach Frankfurt: „Den durchgängigen Fahrschein gibt es nur noch am Schalter, im Internet oder dort, wo DB-Automaten stehen“, meint Reinboth. Dort sei der Kunde für Fehler selbst verantwortlich.

 

Die Kaufmöglichkeit am Schalter, wo er reklamieren könne, werde hingegen immer weiter ausgedünnt. Mit solchen Methoden, so Reinboth, werde „der Zugang zum Verkehrsmittel Eisenbahn immer mehr erschwert, es werden immer neue Hürden aufgetürmt. Das kann so nicht weitergehen.“

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