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Kasernenparkplatz soll Sportplatz werden

Stadt Göttingen plant mit Vereinen Sportangebot für Flüchtlinge Kasernenparkplatz soll Sportplatz werden

Die Stadt Göttingen will den Besucherparkplatz der ehemaligen Zieten-Kaserne in Geismar kaufen. Sie will dort mit Unterstützung von Vereinen einen Sportgelände für Flüchtlinge anlegen. Das Gelände gehört dem Bund. Finanzminister Wolfgang Schäuble habe jetzt ein beschleunigtes Verfahren signalisiert.

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Auf dem brach liegenden Besucherparkplatz der ehemaligen Zieten-Kaserne will die Stadt Göttingen mit Sportvereinen und weiteren Partnern eine Sportareal vor allem für Flüchtlinge anlegen.

Quelle: Meder

Göttingen. Das teilte der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende, Thomas Oppermann, am Mittwoch mit. Er habe Schäuble Ende Februar um Unterstützung gebeten. In seiner Antwort habe der Bundesfinanzminister erklärt, er sei „zuversichtlich, dass dem Anliegen entsprochen werden kann“.

Die vorgesehene Fläche liegt oberhalb des Alva-Myrdal-Weges an der Von-Ossietzky-Straße - etwas versteckt im Wald. Sie diente früher als außen liegender Besucherparkplatz der Bundeswehrkaserne auf den Zietenterrassen. Die alte Schotterfläche ist kaum noch zu erkennen, nur eine alte Laterne erinnert an ihre frühere Funktion.

„Um den Erwerb bemühen wir uns schon seit Längerem“, erklärte Detlef Johannson, Sprecher der Stadtverwaltung. Die Stadt wolle dort Sportmöglichkeiten für Flüchtlinge schaffen und stehe dafür unter anderem in Kontakt mit dem SC-Hainberg. Nach Tageblatt-Informationen sind der ASC, die Göttinger Sport und Freizeit GMBH, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und die Montessori-Schule mit im Boot. Konkrete Pläne gebe es noch nicht, so Johannson. Zunächst sollte geklärt werden, „ob uns das Grundstück überhaupt zur Verfügung steht“.

Die Fläche eigne sich hervorragend für sportliche Nutzung, so Oppermann, „es wäre schade, wenn man sie ungenutzt lassen würde“. Die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bemühe sich um eine Beschleunigung des Verkaufsverfahrens, zitierte er weiter den Finanzministers. Dabei komme für die ehemalige Bundeswehrfläche eine verbilligte Abgabe in Betracht - also ein Sonderpreis. Im Koalitionsausschuss hätten sich SPD und CDU darauf verständigt, Flächen aus Bundesliegenschaften für den Flüchtlingsbedarf zur Verfügung zu stellen.

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