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„Katastrophaler Zustand“

Nutzer des Schützenplatzes verärgert über Löcher und Pfützen „Katastrophaler Zustand“

Tiefe Löcher und schlammige Pfützen - der Göttinger Schützenplatz gleicht teilweise einer Kraterlandschaft. Die Stadt will den Platz ausbessern, zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren.

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Große Pfützen auf dem Schützenplatz.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Es ist ein „katastrophaler Zustand“, beklagt nicht nur Bodo Scheuing aus Rosdorf in einem Brief an das Tageblatt. Wenn Besucher der Sparkassen-Arena oder der Schulen an der Godehardstraße mit dem Auto anreisen und den Parkplatz auf dem Schützenplatz neben der S-Arena ansteuern, müssten sie im Slalomstil um Pfützen und Schlammflächen herum fahren.

Auf dem Fußmarsch in die Halle seien dann dreckige Schuhe und Kleider oder auch Stürze programmiert. Bereits vor zwei Jahren habe die Stadt öffentlich versprochen, etwas zu unternehmen, erinnert Scheuing und fügt an: „Wann und wie hält der Rat sein Wort?“

Hat er längst, versichert Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH und der städtische Bauhof hätten vor zwei Jahren – wie angekündigt – die Löcher und Unebenheiten beseitigt und dabei „gute Arbeit geleistet“. Aber „angesichts der Dauernutzung und Beanspruchung der Fläche hält das offenbar nicht so lange vor wie erhofft“.

Die Fläche wird zum Schützenfest auch als Rummelplatz genutzt, gelegentlich machen dort Zirkusse mit schweren Wagen Station oder ein großes Veranstaltungszelt belegt die Schotterfläche mit festen Wegen.
Dass wieder etwas passieren müsse, sei bekannt, so Johannson.

Der Baubetriebshof habe bereits den Auftrag, den Platz erneut auszubessern. Unabhängig davon solle aber auch geprüft werden, ob und wie der Platz grundlegend saniert werden könne – „und was das kosten wird“.

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