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Katja Burgwinkel kocht in TV-Show

Hardenberg-Küchenchefin Katja Burgwinkel kocht in TV-Show

„Eigentlich wollte ich ja kein Fernsehen machen“, sagt Katja Burgwinkel. Jetzt steht die 38-jährige Küchenchefin des Burghotel Hardenberg doch vor der Kamera – in der Abendshow „Game of Chefs“.

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Chef Christian Lohse und sein Team: Jörg Glaubig (67), Katja Burgwinkel (38), Dirk „Walde“ Müller (43), Anne Leupold (26).

Quelle: Vox/Andreas Friese

Nörten-Hardenberg/Berlin. Dort kocht sie in einem Team gegen 14 andere Profi- und Hobbyköche um den Sieg. Nach der ersten Qualifikationsrunde kämpft sie seit dieser Woche im Team von Zwei-Sterne-Koch Christian Lohse mit vier weiteren Profiköchen um möglichst viele Messer oder Teller.

Drei Teams treten in der Show gegeneinander an, das von Lohse gegen die von Holger Bodendorf (ein Stern, Sylt) und Christian Jürgens (drei Sterne, München). „Bei Lohse fühle ich mich gut aufgehoben“, sagt Burgwinkel. Dessen Kochstil passe zu ihrem, „klassische Küche, franösisch, nicht viel Chichi“. In ihrem Team kochen nur professisonnel Köche. Das sei gut, denn knappe Ansagen und ein hohes Tempo erlauben ein „Arbeiten auf Augenhöhe“.
Wie kommt denn jemand, der gar nicht ins Fernsehen wil, denn in die Show? „Ich wurde von der Produktionsfirma angerufen“, erzählt die Küchendirektorin. „Beworben hätte ich mich nie, ich bin ja nicht so der Fernsehtyp“. Es folgte ein Casting in Köln, der Stadt, in der Burgwinkel aufgewachsen ist.

Dass sie doch ein Fernsehtyp ist, hat sie bereits in den ersten beiden Folgen bei ihrer TV-Premiere gezeigt. Mit einem Rehrücken, Kürbisgnocchi, Wirsingroulade und Kräuerseitlingen kocht sie sich von der ersten in die zweite Folge. Von nun an wird im Team gerührt. Die Aufgabe am vergangenen Dienstag: Fisch und zwar „exotisch“. Die Jury: 14 deutsche Fischer. „Na, toll, ich dachte, bitte nicht, mit dem Motto müssen wir bei dieser Jury scheitern“.  Burgwinkel kennt sich mit Fisch aus. „Wichtig ist, dass der Fisch nach Fisch schmeckt“, so die Küchenchefein.

14 mal Dorade mit Paprikacoulis, Mangosalat und Salzkaramel produziert Team Lohse – dann muss die Jury die drei Gerichte bewerten. Zunächst sieht es gar nicht gut aus, die ersten fünf entscheiden sich für Team rot, für Team grau – Team schwarz, das von Burgwinkel und Lohse steht bei null. Am Ende haben sie aber sieben der 14 Juroren auf ihrer Seite  und gewinnen. „Das war echt spannend, ich war so froh, als er erste Teller kam und wir nicht im Einzelkochen antreten mussten“, sagt die Köchin.

Auch wenn es ihre TV-Show ist, die Nervosität sei beim Kochen schnell verschwunden. „Man fokussiert sich auf die Arbeit, es sei denn, ein Kameramann steht direkt vor einem“, sagt Burgwinkel, „einen Kameramann habe ich fast umgerannt“. Und weiter: „Das macht wirklich Spaß, die Kollegen und auch die Fernsehleute sind klasse“, sagt sei. Jetzt heißt ihr Ziel: Finale. – auch wenn sie nicht mit ihren geliebten eigenen Messerrn kochen darf. „Gleiches Recht für alle“, sagt sie.

Die nächste Folge Game of Chefs läuft am Dienstag, 17. März, um 20.15 Uhr auf Vox.
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