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Kaum kuriose Fundstücke im Jahr 2015

Hubschrauber und Hörgerät Kaum kuriose Fundstücke im Jahr 2015

In diesem Jahr sei „kaum Erregendes“ abgegeben worden – weder eine Love Machine wie vor einigen Jahren in Adelebsen noch ein Latex-Elefantenrüssel wie einmal in Hann. Münden. Aber immerhin: ein Modell-Hubschrauber, ein Gebiss und zwei Gitarren wurden in den Fundbüros der Region abgegeben.

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Quelle: vetter

Göttingen/Northeim. Ähnlich wie die Zusammenfassung von Roswitha Kuchenbuch vom Bürgerbüro des Fleckens Nörten-Hardenberg ist die Bilanz der Fundbüros in der Region ausgefallen. Meist sind es die ganz normalen Dinge, die verloren, gefunden und abgegeben werden: Schlüssel oder Geldbörsen, wie aus dem Fundbüro der Stadt Hardegsen gemeldet wird, gelegentlich auch Schülerfahrkarten. In der Stadt Northeim sind laut Auskunft der Bürgerdienste Fahrräder und Regenschirme die häufigsten Fundstücke.

In Adelebsen sei bei den Fundstücken „in diesem Jahr nichts Spektakuläres dabei“, wie Ordnungsamtsleiterin des Fleckens Adelebsen, Michaela Henrici, berichtet. Sie erinnert sich noch gut an das wohl kurioseste Fundstück der vergangenen Jahre: eine elektrische Love Machine. Im Jahr 2015 seien in Adelebsen meist Brillen oder Handys abgegeben worden, so Henrici.

Brillen, Schlüssel, Handys und Bekleidung, seien neben Fahrrädern in Duderstadt die häufigsten Fundsachen, sagt Sabine Eckermann vom Bürgerbüro.

Im Hann. Mündener Fundbüro sei vor vielen Jahren einmal ein Elefantenrüssel aus Latex abgegeben worden, erinnert sich der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Jörg Golde. Der Schaustellerbetrieb, dem dieser nach seinem Gastspiel in Münden abhanden kam, habe das Fundstück zurückbekommen. Üblicherweise würden aber Schlüssel, Kleidungsstücke oder mal ein Sportbeutel abgegeben, sagt Golde, außerdem jede Woche etwa ein Schlüsselbund.

Das kurioseste Fundstück im Bürgerbüro in Nörten-Hardenberg sei ein Modell-Hubschrauber, der in Angerstein auf einem Gartengrundstück landete. Bisher nicht gemeldet hat sich der Pilot. Insgesamt 48 Fundsachen haben Kuchenbuch und ihre Kollegin Beate Wenzel in diesem Jahr registriert, darunter auch ein Gehstock.

Eine Unterkieferprothese und ein Gebissteil sind zusammen mit drei Hörgeräten die seltsamsten Fundstücke, die Sarah Krepinsky, Leiterin des Göttinger Fundbüros, im Jahr 2015 registriert hat. Auch zwei Akustik-Gitarren seien abgegeben worden. Während Brillen oder Sonnenbrillen sehr selten von den Eigentümern abgeholt würden, meldeten sich immerhin 30 bis 40 Prozent der Verlierer von Rucksäcken, schätzt Krepinsky.

In der Stadt Northeim liege die Quote, „dass eine verlorene Sache ein Eigentümer zurück erhält“ unter zehn Prozent, heißt es. Auffällig sei, „dass keine Smartphones, i-Pads und Laptops verloren werden oder nicht als Fundsache abgegeben werden“.

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