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Kaum noch Wohnheimplätze für Studenten in Göttingen verfügbar

Studentenwerk: Anfragen gegenüber Vorjahr gestiegen Kaum noch Wohnheimplätze für Studenten in Göttingen verfügbar

Das Studentenwerk hat nur noch wenige Wohnheimplätze für das kommende Semester. Trotz Neubaus und Sanierung wird es wohl wieder eng. Die Versorgung liege zwar über dem Durchschnitt, doch es müsse mit Wartezeiten gerechnet werden. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Nachfrage noch einmal.

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Zimmermannstraße: Eins der Wohnheime für Studenten des Studentenwerks Göttingen.

Quelle: Heller (Symbolfoto)

Göttingen. Im Oktober beginnt das neue Wintersemester. Viele Studenten sind also wieder auf Wohnungssuche. Das Studentenwerk rechnet für dieses Jahr im Bereich der Wohnheime wieder mit einer schwierigen Situation. Die Anfragen seien Gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gestiegen, berichtet Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks.

Damit gab es in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres 449 Bewerbungen mehr als im gleichen Zeitraum 2014. Insgesamt bietet das Studentenwerk rund 4 440 Wohnplätze an. Damit liege das Angebot im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe, so Magull. Gegenüber dem vergangenen Jahr hat das Studentenwerk 200 Plätze mehr im Angebot. In der Theodor-Heuss-Straße wurde ein neues Wohnheim gebaut, welches ab dem 16. September bezugsfertig sein wird.

Zusätzlich kann das Wohnheim im Rosenbachweg 6/8 nach der abgeschlossenen Sanierung ab Anfang Oktober neu bezogen werden. In beiden Wohnheimen sind aber nur noch wenige Plätze verfügbar. Auch der Allgemeine Studierendenausschuss (ASTA) der Universität rechnet wieder mit einer schwierigen Situation. „Die Uni rechnet gegenüber dem letzten Wintersemester mit mehr Studenten“, so Daniel Pichl vom ASTA. Vor allem die Information der Studenten sei ein Problem. „Viele sind sehr jung und suchen das erste Mal eine eigene Wohnung.“

Der ASTA hat deshalb einen Flyer erstellt, der auch den nicht unmittelbar in der Nähe der Uni gelegenen Wohnraum stärker bewirbt. „Dort hilft den Studenten das Semesterticket, Kosten zu sparen“, sagt Pichl. Enrico Zienke, Sozialreferent im ASTA, hofft außerdem auf die Hilfe der Bürger. In Projekten wie „Wohnen für Hilfe“ könnten etwa Senioren von studentischen Mietern profitieren. Als Notlösung seien auch Übernachtungsplätze in Turnhallen im Gespräch.

Von Finn Lieske

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