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Keiler verletzt Jäger bei Maisernte

Versehentlich Schuss gelöst Keiler verletzt Jäger bei Maisernte

Bei einer Maisernte in der Gemarkung Groß Schneen (Landkreis Göttingen) sind Donnerstagmittag, 23. September, zwei Jäger durch einen wildgewordenen Keiler angegriffen worden. Ein Jäger wurde durch den Angriff schwer verletzt, ein weiterer Jäger stürzte durch den Angriff, wobei sich unkontrolliert ein Schuss aus der Waffe löste.

Hierbei handelt es sich um eine Mitteilung der Polizei: Wie erst später bekannt wurde, war das Projektil in 200 Meter Entfernung in den Aufbau eines auf der B 27 vorbei fahrenden Lkw eingeschlagen.
Ein Landwirt hatte mit einer Häckselmaschine den Maisschlag abgeerntet und dabei einen etwa 100 Kilo schweren Keiler verletzt.
Das verletzte Tier zog sich in den Maisschlag zurück, worauf der Landwirt die zuständigen Jagdpächter um Hilfe bat. Als die zu dritt das Feld umstellten, stieß urplötzlich der verletzte Keiler aus dem Maisschlag und griff einen 68-jährigen Jäger an, der daraufhin stürzte. Dabei löste sich versehentlich ein Schuss. Nachdem der Keiler einen weiteren, 63-jährigen Jäger angegriffen hatte und verletzte, konnte ihn der dritte Jäger (38 Jahre) erlegen. Der 44-jährige Brummi-Fahrer aus Duderstadt bekam von dem Geschehen zunächst nichts mit und stellte erst auf dem Betriebshof fest, dass sich im Lkw ein Loch befand. Reste des Projektils fand die alarmierte Polizei dann im hinteren Teil des Führerhauses.
Waffen und Munition der drei Jäger wurden auf Anordnung des Göttinger Amtsgerichtes zwecks weiterer Untersuchungen beschlagnahmt.
Die zuständige Polizei in Friedland leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

ots

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