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Kein gemeinsamer Kandidat von SPD und CDU in Northeim

Landratswahl: SPD bringt erneut Fusionsverhandlungen ins Spiel Kein gemeinsamer Kandidat von SPD und CDU in Northeim

Das Ansinnen der CDU, mit der SPD gemeinsam einen Landratskandidaten aufzustellen, ist offenbar schon wieder vom Tisch. Denn während die SPD in diesem Fall einen unabhängigen Kandidaten ins Rennen schicken würde, favorisiert die CDU ihren stellvertretenden Kreisvorsitzenden Bernd von Garmissen.

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Das Ansinnen der CDU, mit der SPD gemeinsam einen Landratskandidaten aufzustellen, ist offenbar schon wieder vom Tisch.

Northeim. Der CDU-Kreisvorsitzende Roy Kühne hatte dem Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck, Uwe Schwarz, in einem Brief den Vorschlag unterbreitet, einen gemeinsamen Kandidaten aufzustellen.

„Darüber können wir gerne reden“, sagte Schwarz auf Anfrage. „Aber dann muss es ein neutraler Kandidat ohne Parteibuch sein.“ Den aber gebe es nicht, erklärte Kühne gegenüber dem Tageblatt. Daher sei von Garmissen die beste Wahl, auch wenn er offiziell von der CDU noch nicht nominiert worden sei. Schließlich habe dieser bereits bei der letzten Landratswahl „ein gutes Ergebnis erzielt“.  Er hatte erst in der Stichwahl gegen Michael Wickmann (SPD) verloren.

Es gebe sehr wohl geeignete unabhängige Kandidaten, betonte hingegen Schwarz. Schwarz ließ durchblicken, dass ein gemeinsamer Kandidat auf keinen Fall von Garmissen heißen könne. Daher verbuche er den Vorschlag der CDU auch unter der Rubrik „Sommertheater“. Die SPD sei in der Lage, „relativ schnell einen eigenen Kandidaten zu bennen“. Dafür gebe es bereits „ein paar Bewerber“. Ende August sei eine Sitzung anberaumt, dann werde man weitersehen.

Der amtierende Landrat Wickmann wird, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte, Ende August in den Ruhestand versetzt. Daher muss es bis Ende Februar 2016 Neuwahlen geben.

Schwarz bringt unterdessen nochmals Fusionsverhandlungen mit den Landkreisen Holzminden, Goslar und Hildesheim ins Gespräch. Diese Chance sollte man ergreifen, sagte er. „Das ist besser, als nachher zwangsfusioniert zu werden.“ Die Landratswahl könne man auch bis zu den Kommunalwahlen im September 2016 verschieben.

„Da bricht sich keiner einen Zacken aus der Krone.“ Außerdem werde „die Wahlbeteiligung bei einer Wahl im Februar ohnehin nicht gut sein“.

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