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Keine Selbstjustiz gegen Horror-Clowns

Polizei Göttingen warnt Keine Selbstjustiz gegen Horror-Clowns

Angesichts des bevorstehenden Halloween am kommenden Montag warnt die Polizei vor sogenannten Gruselclowns, die Passanten und Autofahrer erschrecken. Polizeihauptkommissarin Jacqueline Emmermann vom Präventionsteam der Polizei hat Empfehlungen an alle Schulen im Landkreis geschickt.

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Quelle: dpa

Göttingen. „Auch die Göttinger Polizei“, erklärt Emmermann darin, „ist durch vereinzelte Zwischenfälle mit sogenannten Horror-Clowns alarmiert.“

Auch wenn für Stadt und Landkreis Göttingen bislang noch keine Straftaten zu verzeichnen seien, weist die Polizei darauf hin, dass Clown-Aktivitäten strafbar sein können und dann von der Polizei konsequent verfolgt würden. Emmermann: „Hierzu zählen Vandalismus, Nötigungen oder Körperverletzung. Die Täter müssen mit empfindlichen Strafen rechnen.“

Die Präventionsexpertin rät den Schulen, Kindern und Jugendlichen klarzumachen, dass das Clown-Spielen Grenzen hat: „Wer Menschen verfolgt, nötigt oder angreift, macht sich strafbar. Auch bloßes Erschrecken kann strafrechtlich relevant sein, wenn sich Erschreckte dabei verletzen.“ Und: „Eine versuchte Körperverletzung ist eine Straftat. Wer Menschen auch nur zum Schein mit Hammer, Messer oder sonstigen Gegenständen bedroht, muss mit Strafverfolgung rechnen.“

Emmermann warnt davor, einen Horror-Clown zu provozieren oder gar zur Selbstjustiz zu greifen. Am besten sei es, dem Clown aus dem Weg zu gehen und die Polizei unter Telefon 110 zu informieren.

hein

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