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Kennzahlenvergleich der Göttinger Kreisverwaltung zum Zustand der Kreisstraßen

Schäden an Brücken angestiegen Kennzahlenvergleich der Göttinger Kreisverwaltung zum Zustand der Kreisstraßen

Dramatisch verschlechtert hat sich der Zustand der Brücken der Göttinger Kreisstraßen. Das weist der aktuelle Kreisstraßen-Kennzahlenvergleich aus.

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Kennzahlenvergleich der Göttinger Kreisverwaltung zum Zustand der Kreisstraßen

Quelle: dpa

Göttingen. Die Statistik wies für das Jahr 2012 einen Wert von 0,7 Prozent aus. Das bedeutet, dass durchschnittlich 0,7 Prozent der Brückenflächen im Landkreis mit einer Note von schlechter als drei bewertet wurden.

Ermittelt wird dieser Wert durch eine Bauwerksprüfung nach DIN-Normen.

Dieser Wert von 2012 ist innerhalb eines Jahres um fast das achtfache gestiegen. 5,3 Prozent lautet der entsprechende Flächenprozentwert für das Jahr 2013, heißt es in dem Auswertungsbericht der Kreisverwaltung. In den 23 DIN-Brückenhauptprüfungen seit 2013 erhielten fünf Brücken eine Note schlechter als drei.

Darunter ist auch die Werrabrücke in Hedemünden, die mit ihren 448 Quadratmetern Fläche allein schon 4,3 Prozent der Gesamtbrückenfläche ausmacht. Eine weitere Brücke mit einer Zustandsnote schlechter als drei ist die llerbachbrücke in Rüdershausen, die allerdings zurzeit erneuert wird, teilt der Landkreis weiter mit.

Damit verfügt der Landkreis Göttingen über im Schnitt deutlich schadhaftere Brücken als der Durchschnitt aller 18 beim Kennzahlenvergleich teilnehmenden niedersächsischen Landkreise. Wenn für diese ein Schadensindex von 100 angesetzt wird, lautet der Göttinger Wert 216 Prozent. Insgesamt hat der Landkreis Göttingen über 94 Brücken in seiner Verantwortung.

Besser als im Landesschnitt liegt der Landkreis Göttingen hingegen bei den Unterhaltungskosten für seine Straßen. Während niedersachsenweit 2013 pro Kilometer 14 702 Euro ausgegeben wurden, musste der Landkreis Göttingen nur 13 230 Euro aufbringen. Im Jahr 2012 waren es immerhin noch 14 059 Euro gewesen.

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