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Kinder entdecken die Welt der Greifvögel in Göttingen

Herbstprogramm der Universität Göttingen Kinder entdecken die Welt der Greifvögel in Göttingen

Im Herbstprogramm für Kinder der Universität Göttingen hat eine Gruppe von Kindern im Zoologischen Museum die Welt der Greifvögel näher kennengelernt.

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Gisela Vogel (ganz links im Bild) erzählt den Kindern von den vielen verschiedenen Greifvögeln Deutschlands.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Als das Wort Greifvogel fällt, fallen den Kindern direkt „Bussard!“ und „Adler!“ ein, aber das sind längst nicht alle Vögel die der Gattung der Greifvögel zuzuordnen sind.

„Wir beschäftigen uns heute mit den Greifvögeln die selber jagen und tagaktiv sind“, kündigen die Museumsmitarbeiterinnen Gisa Heinemann und Gisela Vogel an. Dazu gehören in Deutschland unter anderem der Rotmilan, der Wanderfalke, der Fischadler, Habicht und Mäusebussard.

Der Wanderfalke ist der größte seiner Art in Deutschland und einer der schnellsten Vögel der Welt. Er kann Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h erreichen. Seine Beute sind ausschließlich andere Vögel, die er durch Berührungen in der Luft ins Trudeln bringt, diese dann unterfliegt, mit seinen Krallen packt und mit einem Biss in den Nacken tötet.

Göttingen ist bekannt für seine Wanderfalkenpopulation. Sie brüten in Mauernischen in der Stadt, so zum Beispiel auch auf dem Jacobikirchturm.

Bei der Betrachtung eines Seeadlerpräparates stellen Gisa Heinemann und Gisela Vogel die Frage: „Und woher kennt ihr den hier? Wisst ihr von welchem Land dieser das Wappentier ist?“ Daraufhin ruft eines der Kinder prompt: „Na klar von Deutschland! Das weiß man doch vom Fußballtrikot.“

Anna Reese, eine der Teilnehmerinnen ist begeistert: „Ich fands gut. Ich habe viel gelernt, ich kannte noch nicht alle Vögel.“ Ihr großer Bruder Lennart Reese stimmt seiner Schwester zu: „Das war toll, die Vögel kann man ja nicht sooft von nahem sehen.“

Und auch Roman Dall´Antonia, der vorher schon viel wusste, konnte etwas lernen: „Jetzt weiß ich auch wie man Männchen und Weibchen und Jung- und Alttier auseinander halten kann.“ Am Ende der Veranstaltung durften die Kinder sich ihre eigenen Vögel aus Modelliermasse und Federn basteln. Eins der Kinder ruft voller Vorfreude: „Ich bastele einen Adler!“.

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