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70.000 Euro für Krippen-Umbau

Göttingen-Weende 70.000 Euro für Krippen-Umbau

In Weende gibt es eine neue integrative Krippe, in der Kleinkinder mit besonderem Förderbedarf betreut werden. 70000 Euro haben der Betreiber „Kinderhaus e.V.“ und die Städtische Wohnungsbau Göttingen für den Umbau der bisherigen Kita ausgegeben. Ihr neuer Spielplatz ist für alle Anwohner offen.

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Der neue Außenspielplatz der künftigen Krippe an der Wolfgang-Döring-Straße fügt sich offen in die Wohneinheit ein.

Quelle: Peter Heller

Weende. Ganz unscheinbar fügt sich der achteckige Pavillon zwischen den Wohnblöcken an der Wolfgang-Döring-Straße ein. Der Garten mit neuen Spielgeräten und großer Sandkuhle geht fast fließend in die kleinen Gärten der Wohnungen im Parterre über - das Haupttor steht an den Nachmittagen und Wochenenden für alle Kinder aus dem Viertel offen. „Wir waren hier schon immer mittendrin und wollten das auch bleiben“, erklärte Michael Höfer, Geschäftsführer von „Kinderhaus e.V.“, das offene Konzept. Als die ersten Pläne für eine größere Krippe in den Räumen der bisherigen kleine Kita auf dem Areal aufkamen, hätten die Anwohner den Wunsch geäußert, auch das Außengelände aufzuwerten. Zugleich habe die Stadt besonderen Bedarf an Plätzen mit integrativer Frühförderung für Kinder im Krippenalter angemeldet. Für eine Betriebsgenehmigung vom Land als integrative Krippe seien die Räume der 1994 eröffneten Kita im Pavillon aber zu klein gewesen.

Kurzerhand stieg die Städtische Wohnungsbau, Eigentümer der Wohneinheiten und des Pavillons, mit ein, auch mit Blick auf das Außengelände, bestätigte die Geschäftsführerin Claudia Leuner-Haverich. Gemeinsam investierten Vermieter und Betreiber 70000 Euro für die neue Außenspielfläche und den erforderlichen Umbau des Pavillons. Ein bisheriger offener Abstellbereich für Fahrräder und Kinderwagen wurde integriert, ein Schlafraum für die kleinen Kinder eingerichtet, auch ein Personal-WC und ein separater Personalraum. Jetzt fehle nur noch der neue Wickelbereich, so Krippenleiter Andreas von Reuter.

Die integrative Krippe in der Wolfgang-Döring-Straße verfügt jetzt über zwölf Betreuungsplätze, von denen zurzeit vier frei sind. Zwei Plätze werden für Kinder mit besonderem Förderbedarf vorgehalten. Die Kinder in der Krippe sind zwischen einem und dreieinhalb Jahre alt. Sie werden von fünf Erziehern und Sozialassistenten betreut, hinzu kommt eine pädagogische Heilkraft. Mit der Neueröffnung zum Beginn des laufenden Kindergartenjahres wurde die Öffnungszeit erweitert von einer dreiviertel auf eine Ganztagsbetreuung.

Der Verein „Kinderhaus e.V“ ist Betreiber mehrere Einrichtungen und Betreuungsangebote auch an Schulen in Göttingen. Kontakt über Internet: khgoe.de.

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