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Kirche und Kindergarten müssen im Dorf bleiben

Zukunftsgespräch Kirche und Kindergarten müssen im Dorf bleiben

Die Bäckerei soll weiterhin Brot und Kuchen verkaufen, für die Kinder gibt es Kindergarten, Schule und Hort und die Kirche muss im Dorf bleiben. Das sind die wichtigsten Ziele vieler Eddigehäuser für die Zukunft. Beim „Zukunftsgespräch Eddigehausen 2020“ wurden viele Ideen gesammelt. Nun sollen einige auch umgesetzt werden.

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Rote Punkte für die Zukunft: Die Bäckerei im Ort möchten besonders viele Eddigehäuser erhalten.

Quelle: enz

Die aufgestellten Stühle im Clubraum der Eddigehäuser Mehrzweckhalle reichten nicht aus, immer wieder mussten neue herangeholt werden. Rund 80 Menschen hatten sich auf den Weg gemacht, um die Entwicklung ihres Dorfes in die Hand zu nehmen. „Wie geht es weiter in Eddigehausen?“ und „Was müssen wir jetzt und in den nächsten Jahren tun?“ waren die Fragen.

Unter Moderation von Marcel Riethig (SPD) wurden binnen einer Stunde viele Anregungen gesammelt. Viele legten Wert auf das schnelle Internet, andere wollten mehr Geschäfte für Eddigehausen. Die Neubürger sollen im Dorf begrüßt werden; mancher wünschte sich mehr Informationen aus den Vereinen. Nur wenige Stimmen sprachen dafür, wieder eine Kirmes im Dorf zu feiern. Neben all diesen konkreten Ideen sollten auch die Visionen nicht verloren gehen, mahnte einer.

Angesichts des Bevölkerungsrückgangs sei es nötig, darüber nachzudenken, was die Bewohner für ein lebendiges Dorfleben tun könnten, sagte Bernd Riethig (SPD). Mit Klebepunkten setzten die Dorfbewohner ihre Akzente für Eddigehausen. Damit all ihre Ideen nicht verloren gehen, meldeten sich am Ende der Versammlung erste Mitglieder zu Arbeitsgruppen an. Bei weiteren Treffen sollen sie überlegen, wie man die genannten Ziele auch umsetzen kann. Das Bürgerforum soll zukünftig, dann getragen vom gesamten Ortsrat, zu einer festen Einrichtung werden.

Von Ute Lawrenz

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