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Kirchenkreis Göttingen möchte Diakoniezentrum höher bauen

Vier oder fünf Etagen Kirchenkreis Göttingen möchte Diakoniezentrum höher bauen

Auf dem Gelände der alten Kommende zwischen Groner Tor und Marienkirche soll ein Diakoniezentrum entstehen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis will dort rund 7,5 Millionen Euro investieren, um unter anderem Wohngruppen und kirchliche Einrichtungen unterzubringen.

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Projektleiter und Pastor Thomas Harms stellte den Mitgliedern des Göttinger Bauausschusses das Projekt vor.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Projektleiter und Pastor Thomas Harms stellte den Mitgliedern des Bauausschusses das Projekt vor.

„Es gibt einen gültigen Bebauungsplan von 1981“, erklärte er. Demnach darf die Kirche dort ein vierstöckiges Gebäude auf der gesamten Fläche zwischen Parkhaus und Kirche errichten. „Wir wünschen uns aber eine Änderung, um ein Stockwerk höher bauen zu können“, so Harms weiter. Die Kirche möchte den „Innenhofcharakter“ des Kommenden-Geländes erhalten.

Aber: Sie braucht rund 2500 Quadratmeter Fläche für ihre Einrichtungen. Deshalb soll das „Forum für Kirche und Diakonie Göttingen“ nun ein Stockwerk höher werden. „Wenn wir nach dem alten B-Plan bauen müssen, ist das finanziell kaum zu realisieren.“

Hans-Otto Arnold (CDU) kritisierte, dass ein fünfstöckiges Gebäude mindestens so hoch wie das benachbarte Parkhaus sei oder sogar darüber „herauslugt“. Auch Horst Roth (Grüne) kritisierte die „Massivität“ des skizzierten Gebäudes. Harms betonte, dass noch gar nicht feststehe, wie das Gebäude genau aussehen soll. Die Kirche möchte dafür einen Architektenwettbewerb ausloben.

Das gesamte Gelände bis hin zum Groner Tor ist immer wieder in der städtebaulichen Diskussion. Eine Einbindung des Parkhauses der Stadtwerke und des Gebäudes davor sei aber nicht realisierbar. „Die Gebäude stehen nicht zur Disposition“, so Stadtbaurat Thomas Dienberg (parteilos).

Er nannte das Kirchenprojekt „im Grundkonzept gut“, aber es müsse Verbesserungen geben. „Wir werden gucken, in welcher Konzeption wir das unterbringen.“ Der Kirchenkreistag möchte das Projekt in zwei Monaten beschließen.

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