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Kirchturm-Uhr wird bald elektrisch

Barlissen Kirchturm-Uhr wird bald elektrisch

Jeden Tag besteigt ein Mitglied der evangelischen Gemeinde den Turm der Barlisser Kirche St. Laurentius. Die mechanische Turmuhr muss mit der Hand aufgezogen werden. Das soll nun ein Ende haben. Für 3200 Euro will die Gemeinde auf Elektronik umrüsten.

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Quelle: Hinzmann

An den Kosten wird sich die politische Gemeinde Jühnde, zu der die Ortschaft Barlissen gehört, mit 500 Euro beteiligen. „Das Läuten gehört zum Dorfleben“, betont Bürgermeister Dietmar Bode (SPD).

Im Gemeinderat kam im Zusammenhang mit diesem Beschluss die Übertragung des Grundstücks, auf dem die Jühnder Kirchentreppe steht, an die Trinitatis-Gemeinde zur Sprache. Bisher gehört das Grundstück der politischen Gemeinde, die damit für die Unterhaltung der Treppe zuständig ist. Diese finanzielle Verantwortung würde der Gemeinderat gerne los. „Die Kirchengemeinde ist zurückhaltend, da sie finanziell auch nicht so gut dasteht“, berichtet Bürgermeister Bode.

9500 Euro gibt die politische Gemeinde für die Sanierung zweier Straßen in Barlissen aus. Der Verbindungsweg zwischen der Hauptstraße und der Niederen Straße erhält eine neue, vier Zentimeter dicke Decke. Bei der Zuwegung zur Kirche werden Löcher geflickt und eine Schicht Edelsplitt aufgetragen. 800 Euro für Material ließ sich die Gemeinde die Herrichtung der Spielplätze kosten. In Jühnde führte der Jugendgemeinderat die Arbeiten aus, in Barlissen die Feuerwehr.

Einstimmig lehnen die Politiker den Bau der Stromleitung von Wahle nach Mecklar durchs Gemeindegebiet ab. „Durch die 55 Meter hohen Masten würde das Naturschutzgebiet Leinebusch noch tiefer eingeschnitten“, erläutert der Bürgermeister. Auch würde der Europäische Wanderweg und der Pilgerweg von Loccum nach Volkerode beeinträchtigt. Die Gemeinde habe vor Jahren bereits den Bau der ICE-Trasse hingenommen. Nun heiße es, Jühnde sei bereits belastet und solle deswegen auch noch die Stromleitung erhalten, schimpft Bode.

mic

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