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Kitas in Göttingen bleiben Mittwoch geschlossen

Warnstreiks Kitas in Göttingen bleiben Mittwoch geschlossen

Wegen eines Warnstreiks bleiben die kommunalen Kindertagesstätten in Göttingen am Mittwoch bis auf eine Notgruppe in Weende geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

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Kitas in Göttingen bleiben Mittwoch geschlossen

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Auch in Northeim, Osterode, Einbeck und Duderstadt werde die Betreuung in den kommunalen Kindertagesstätten voraussichtlich nur „sehr eingeschränkt“ erfolgen, kündigt Frederike Güler von Verdi an.

Aufgerufen sind außerdem Beschäftigte der Jugendhilfe Südniedersachsen sowie des KEI-Kindergarten Göttingen. Güler rechnet damit, dass etwa 150 Beschäftigte am Mittwoch die Arbeit niederlegen werden. Sie treffen sich mit Eltern und Kindern um 9 Uhr vor dem Neuen Rathaus in Göttingen.

Es gehe um die „Aufwertung der Berufe“, sagt Güler. Verdi fordert unter anderem für die Gehälter der Kita-Leitungen „die Zahl der Kita-Plätze, Gruppenanzahl und Beschäftigtenzahl einer Kita als alternative Eingruppierungskriterien“ zugrunde zu legen; die „zwingende Anerkennung aller Vorbeschäftigungszeiten bei der Zuordnung zu Berufserfahrungsstufen“ und „Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst“. Im Schnitt bedeutete das eine Lohnerhöhung von zehn Prozent.

Trotz vieler Appelle hätten die Arbeitgeber beim ersten Verhandlungstermin kein Angebot zur Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Güler: „Die Arbeitgeber haben nichts dazugelernt. Deshalb bringen die Beschäftigten von Anfang an ihre Entschlossenheit zum Ausdruck. Wir fordern die Arbeitgeber auf, zum nächsten Verhandlungstermin am 23. März ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.“

Auch die Kommunalgewerkschaft Komba fordert eine bessere Bezahlung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst. Auch Komba „ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber“. „Sollte dies dann nicht vorliegen, werden wir vor der nächsten Verhandlungsrunde am 9. April 2015 unsere Streiks erweitern“, sagte Komba-Sprecher Oliver Haupt.

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