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Klaus und Peter, die beiden Lokomotivführer

400 Besucher bei Tausch- und Modellbörse der Eisenbahnfreunde Klaus und Peter, die beiden Lokomotivführer

Rund 400 Besucher haben die Tausch- und Modellbörse der „Eisenbahnfreunde Göttingen“ am Sonntag in der BBS II besucht. Sie kauften und tauschten Modelleisenbahnen und Zubehör, fachsimpelten und bestaunten ein Modell des Bahnhofs Lödingsen.

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Rund 400 Besucher haben die Tausch- und Modellbörse der „Eisenbahnfreunde Göttingen“ am Sonntag in der BBS II besucht.

Quelle: PH

Göttingen. Tauschbörse der Eisenbahnfreunde Göttingen e.V. in der BBS II , Godehardstrassehier: von Andreas Bohle handgefertigres Modell des Bahnhofs von Lödingsen im Maߟstab 1:87.

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Eigentlich möchte ihr Vater noch ein paar Stände besuchen, aber Klaus und Peter rühren sich keinen Zentimeter von der Stelle. Fasziniert sitzen die beiden Fünfjährigen vor der riesigen Anlage, die im Maßstab eins zu 87 den Bahnhof Lödingsen, den nahe gelegenen Steinbruch und viele Details wie ein Holzlager, ein Familienpicknick und eine Kuhherde zeigt. Mit einem Kilometer pro Stunde tuckert ein Güterzug am Bahnhofsgebäude vorbei, an dem Andreas Bohle rund 100 Stunden gearbeitet hat. Jetzt wissen die Zwillinge ganz genau, was sie später einmal werden wollen: „Lokomotivführer“ natürlich.

An den Ständen herrscht unterdessen ein munteres Treiben. Wer an einer Lok Interesse hat, kann an einer Teststrecke ausprobieren, ob sie auch wirklich fährt. Die teuerste stammt aus den 1920er-Jahren und soll 2500 Euro kosten. Die meisten Besucher sind Männer, die wenigen Frauen „interessieren sich meist für Gebäude und Geländeteile, weniger für Technik“, sagt Organisator Bernd Dombrowski. Kaum Interesse an Eisenbahnen hat Irene Holzschneider (66), wie sie sagt. Doch dann erzählt die Duderstädterin, die ihren Mann Dieter (67) begleitet, von unterschiedlichen Spurgrößen. „Na ja“, sagt sie lachend, „ein bisschen kenne ich mich schon aus." hr

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