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Kleidertauschparty im Göttinger Stilbruch

Tausche Jacke gegen Hose Kleidertauschparty im Göttinger Stilbruch

Ein Pullover, der tadellos in Ordnung ist, aber nicht mehr gefällt, oder eine Hose, topgepflegt, aber zu eng, sind zu schade, dass sie im Kleiderschrank nutzlos herumliegen oder weggeworfen werden.

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Auf der Suche nach dem neuen Lieblingsstück.

Quelle: Heller

Göttingen. Am Sonntag bot die Kleidertauschparty, die der Arbeitskreis Konsumensch das Vereins Janun gemeinsam mit Terre des hommes organisiert hat, Gelegenheit, nicht mehr gebrauchte oder nicht mehr passende Kleider gegen neue Kleidungsstücke zu tauschen. Das Prinzip: Wer mindestens ein Kleidungsstück mitgebracht hat, darf die Kleidertische nach einem neuen Lieblingsstück durchstöbern.

Bis zu 80 Tauschwillige gleichzeitig tummelten sich im Kellerclub Stilbruch auf dem Campus. Einer von ihnen war Pelle Huke. Der 19-jährige Student hatte zwei ausrangierte T-Shirts und ein Kapuzenpulli dabei. „Mal schauen, ob ich was etwas Schönes finde“, sagte er. „Ich finde, die Idee der Party aber gut. Bevor die Sachen weggeworfen werden.“

Die Kleidertauschparty war der Schlusspunkt der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Jacke wie Hose?“ über Textilien und Konsum. Gezeigt wurde dabei die preisgekrönte Dokumentation „China Blue“ über Arbeiterinnen in Textilfabriken, ein Vortrag beleuchtete die Produktionsbedingungen von Kleidung. „Wir wollen die Leute wachrütteln“, sagte Elmar Gunkel vom Arbeitskreis. Es sollte das Bewusstsein geschaffen werden, dass nicht immer alles weggeworfen werden muss.

Der Arbeitskreis trifft sich immer donnerstags um 18.30 Uhr im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum, Geiststraße 2.
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