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Kleine Eröffnungsfeier für den E-Radschnellweg in Göttingen

Offiziell seiner Bestimmung übergeben Kleine Eröffnungsfeier für den E-Radschnellweg in Göttingen

Tausende nutzen ihn schon Tag für Tag – ganz offiziell wird der rund vier Kilometer lange eRadschnellweg zwischen dem Göttinger Bahnhof und dem Nordcampus der Georg-August-Universität am Freitag, 2. Oktober 2015, seiner Bestimmung übergeben.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die kleine Feierlichkeit auf dem Bahnhofsvorplatz beginnt um 11.30 Uhr. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler begrüßt dazu den Parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle.

Das zwischen 2013 und 2015 in zwei Bauabschnitten realisierte Projekt kostet einschließlich der wissenschaftlichen Begleitung rund 1,6 Millionen Euro, ist eines von rund 30 Vorhaben im „Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen“ und wurde deshalb mit rund einer Million Euro vom Bund gefördert. Etwa 600.000 Euro hat die Stadt Göttingen aus eigenen Haushaltsmitteln beigesteuert.

Etwa 1,4 km verläuft der Schnellweg als Fahrradstraße zusammen mit dem übrigen Verkehr. Separate Anlagen für den Radverkehr wurden auf den restlichen 2,6 km  geschaffen, vorhandene modernisiert und erweitert. Den Anforderungen für ein bequemes und zügiges Fahren entsprechend sind großzügige Breiten von drei bis vier Metern  bei Zweirichtungsradwegen gewählt und Übergänge zur Fahrbahn möglichst höhengleich gebaut worden. Die Strecke ist mit Markierungen und Piktogrammen versehen worden. In den Wintermonaten wird sie bevorzugt von Schnee und Eis befreit. Die Stadt hat an acht Knotenpunkten Lichtsignalanlagen erneuert und „radfahrerfreundlich“ geschaltet.

Um das Radverkehrsaufkommen öffentlich zu dokumentieren, gibt es zwei von fünf Zählstellen mit einem angeschlossenen Display. Die Zählstelle an der Robert-Koch-Straße passierten beispielsweise 2014 insgesamt 1.212.711 Radfahrer/innen. Am Spitzentag waren es 7.927.

Parallel zum Bau des eRadschnellwegs führt die Universität Göttingen ein umfangreiches Feldtestprogramm mit Leihpedelecs bei bedeutenden Arbeitgebern entlang der Strecke durch. Es soll untersucht werden, welchen Effekt Infrastrukturverbesserungen auf die Verkehrsmittelwahl der Berufspendler/innen haben und wie Arbeitnehmer/innen für die Zweiradelektromobilität interessiert werden können. Auch dazu soll es am 2. Oktober einen Zwischenbericht geben.

pdg

Informationen zum Schnellradweg auch unter www.eradschnellweg.de

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