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Kleingärten überschwemmt

Hochwasser in Grone Kleingärten überschwemmt

Nach starken Regenfällen sind erneut große Flächen eines Gebiets rund um die Straße An den Hampenwiesen im Westen Grones überflutet worden. Betroffen ist auch die benachbarte Kleingartenanlage.  Die Stadtverwaltung sucht fieberhaft nach der Ursache.

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Heinrich Mannert (links) mit Kleingärtner Horst Reckel an dessen Parzelle.

Quelle: Heller

Grone. „Das ist eine Katastrophe“, sagt Heinrich Mannert, dem selbst einer der Kleingärten gehört. Die Gärten seien regelrecht überflutet worden. Auf den umliegenden Wiesen stehe das Wasser bis zu 45 Zentimeter hoch. Im vergangenen Jahr war das Gebiet bereits mehrmals überspült worden.

Daraufhin hatten sich Vertreter der Stadtverwaltung und Pächter der Kleingärten im November vor Ort getroffen, wie Verwaltungssprecherin Stefanie Ahlborn mitteilt. Die Vermutung: Die Überschwemmungen könnten mit dem Abfluss aus den Jochmannschen Teichen, die im betroffenen Gebiet östlich der Otto-Brenner-Straße liegen, zusammenhängen.

Daraufhin sei der Wasserstand der Teiche Anfang Februar dieses Jahres um 15 bis 20 Zentimeter gesenkt worden, berichtet Ahlborn. Außerdem wurden der Abfluss gespült und gereinigt und eine Anlage, die den Wasserstand regelt, instandgesetzt.

„Wir müssen nun abwarten, ob diese Maßnahmen Erfolg bringen“, betont Ahlborn. Ob dies aber tatsächlich die Ursache für die Überschwunngen sei, „wissen wir nicht“. Vielleicht gebe es auch einen Zusammenhang mit der benachbarten Grone.
Eine Drainage, wie es die Pächter um Mannert fordern, halte die Verwaltung indes nicht für sinnvoll. Das könne dazu führen, dass die Kleingärten geradezu ausgetrocknet würden, erklärt Ahlborn.

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