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Klimaschutz-Tage starten mit Bühnenprogramm

Klimaschutz Klimaschutz-Tage starten mit Bühnenprogramm

Das Wetter hat sich zum Auftakt der Göttinger Klimaschutz-Tage am Sonnabend ziemlich wechselhaft gezeigt: Mal strömender Regen, mal Sonne –  Abwechslung gab es zwischen Grünpflanzen und Car-Sharing-Autos auch im Programm auf dem Marktplatz.

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Informierten bei der Auftaktveranstaltung: (v. l.) Isabelle Schmitt und Sophia Pfründer von Greenpeace.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Rund um das Gänseliesel präsentierten sich Umweltschutz-Organisationen, Stadtwerke, Energieagentur, Vegetarierbund und viele andere Institutionen. Dazu lief auf der Bühne ein wechselndes Programm aus Talk-Runden, Musik und Tanzaufführungen.

Fleischverzicht ist Klimaschutz

Am Vormittag beispielsweise dreht sich das Gesprächsthema während einer von Tageblatt-Sportredakteur Mark Bambey moderierten Diskussionsrunde um Klimaschutz, Sport und gesunde Ernährung. Bratwurst und Pommes, da waren sich Alexander Frey (GöSF) und Axel Bauer (Hochschulsport) einig, seien weder „ideale Sportlernahrung“ noch besonders klimafreundlich. Denn: „Fleischverzicht ist Klimaschutz“, sagt Kochbuchautorin Irmela Erkenbrecht.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) erklärte im Anschluss daran im Interview mit Nils König (Grüne), dass der „Faktor Mensch“ im Klimaschutz eine entscheidende Rolle spiele. „Nicht die Nutzung des Autos an sich ist das Problem, sondern das Wie“, sagt er.

Elektrisch druch die Innenstadt

Die Stadt Göttingen habe sich selbst verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2015 um 100 Prozent zu reduzieren.  „Wir sind in einem Prozess“, so Köhler. In Sachen Elektroantrieb, beispielsweise für Busse, hinke Deutschland hinterher. „Ich wäre ja schon froh über einen Bus mit Hybridantrieb, der ohne Dieselbetrieb durch die Innenstadt fährt“, so der Oberbürgermeister.

Während auf der Bühne das Programm läuft, informieren engagierte Göttinger wie Maren und Philipp von der BUND-Jugend über ihre Organisation. An ihrem Stand können Bürger Pflanzen tauschen, oder auch ein junges Pflänzchen mit nach Hause nehmen. Nebenan bei Greenpeace gibt es ein Glücksrad und jeder Menge Informationen – beispielsweise vegane Rezepte oder kleine Faltheftchen über umweltverträglichen Fischfang.

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