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Kochen für geflüchtete Menschen

"Welcome Dinner Göttingen" Kochen für geflüchtete Menschen

Göttinger kochen für geflüchtete Menschen und verbringen mit ihnen ein paar gemeinsame Stunden. Verschiedene Kulturen zusammenzubringen, Gastfreundschaft zu bieten und in gemütlicher Atmosphäre einander kennenzulernen, ist die Idee des Projekts "Welcome Dinner Göttingen".

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Karin Jongsma, Annemarie Stopp und Peter Annighöfer (v. l.) informieren im Nonnenstieg über das Welcome Dinner.

Quelle: EF

Göttingen. Acht junge Göttinger haben das Projekt in Göttingen nach Vorbild von ähnlichen Initiativen in anderen Städten ins Leben gerufen.  Plan sei es, Göttinger und Geflüchtete durch ein gemeinsames Essen zusammenzuführen, "um ein multikulturelles Miteinander zu schaffen", heißt es dazu auf der Internetseite des Hilfsprojektes. "Wir bieten den Menschen einen leichten Zugang, etwas für Flüchtlinge zu, ohne sich langfristig engagieren zu müssen", sagt Martha Szabo für die Initiatoren.

Auf der Internetseite  gturl.de/welcomedinner können sich potenzielle Gastgeber und Gäste über ein Anmeldeformular nach Angaben etwa zur Person und zu Sprachkenntnissen registrieren. "Die Schwelle für die Anmeldung ist bewusst niedrig", sagt Szabo. Das Dinner-Team sucht dann passende Gast-Gastgeber-Kombinationen aus und stellt den Erstkontakt her. Alles Weitere bleibt dann Gast und Gastgeber überlassen. 

Noch steht das Göttinger "Welcome Dinner Göttingen" ganz am Anfang. Bislang, so erläutert Szabo, seien etwa 15 Willkommensessen vermittelt worden. Die Rückmeldungen seien danach aber durchweg positiv gewesen. Etwa bei Wiebke und Christopher, die über ihr Essen berichten: "Die Atmosphäre wärmte sich schnell auf und schon bald saßen wir alle bei guter Unterhaltung und Abendessen am Tisch. Die sprachlichen Barrieren wurden von allen Seiten aus mit einem zwinkernden Auge und viel Humor überwunden. Der Abend verging sehr schnell und endete mit herzlichen Umarmungen und dem Versprechen, sich bald wieder zu sehen."

Schwierig sei es derzeit, Kontakt zu Flüchtlingen herzustellen und die Idee zu vermitteln, sagt Szabo. Bislang haben sie ihr Projekt in der Unterkunft am Nonnenstieg vorgestellt. Geplant ist, dass die  Initiatoren gezielt in Sprachkursen für Flüchtlinge ihr Dinner-Projekt vorstellen.

 

Interessierte können sich per E-Mail an  welcomedinnergoe@gmail.com möglich. Neben der Internetseite gibt es auch eine Seite auf Facebook: facebook.com/welcomedinnergoettingen 

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