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Jamaika? Schwampel.

Kolumne Jamaika? Schwampel.

Niedersachsen: Ampel, GroKo oder doch Jamaika? Berlin: "Jamaika-Parteien bekennen sich zu Klimazielen." "Knirschen in der Jamaika-Runde." "Jamaika-Sondierungen haben begonnen. Das sind die Streitpunkte." "FDP-Frau Beer: Chance auf Jamaika bei 50:50." Da bin ich aber froh, dass Frau Beer mit Zahlen souveräner umgeht als Rudi Völler. Der hat, nach seiner Einschätzung der Möglichkeiten, mal geantwortet: 70:40.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Ansonsten: Man kann es nicht mehr hören. Liebe Politiker, machen Sie einfach Ihren Job. Dafür sind Sie gewählt, dafür werden Sie bezahlt. Außerdem: Wenn es leicht wäre, könnt's jeder. Den weiteren Schluss wollen Sie doch sicher nicht zulassen. Apropos Schluss: Schluss mit dem Gerede von Jamaika, denn

  • Suggeriert das gutes Wetter.
  • Ist das eine Bananenrepublik, in der jeder seinen Nebenmann übers Ohr haut. (Ok, schwaches Argument ...)
  • Ist dort eine stimmungsbeeinflussende Substanz gesellschaftlich geduldet, über die die "Jamaika"-Aspiranten an der Spree offenbar noch nicht ein Wort verloren haben in ihrem Selbsterfahrungsworkshop.

Ich halte es da lieber mit dem Altkanzler: Ein bisschen herumgranteln und räsonieren: Das ist nicht Jamaika, das ist bestenfalls Schwampel. Schwarze Ampel. Passt auch besser ins fiese Herbstwetter.
Schönes Wochenende
Christoph Oppermann
E-Mail: c.oppermann@goettinger-tageblatt.de
Twitter: @tooppermann

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Von Redakteur Christoph Oppermann

Der Wochenrückblick vom 21. bis 27. Oktober 2017