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Komödie „So angelt man keinen Mann“ zeigt Bilder aus Nörten-Hardenberg

1959 lief in der Kirche die Kamera Komödie „So angelt man keinen Mann“ zeigt Bilder aus Nörten-Hardenberg

Nicht nur Göttingen diente während der Zeit der Filmaufbau Göttingen als Kulisse für viele Filme. Auch in Nörten-Hardenberg wurden Szenen gedreht – auf dem Hardenberg und in der Kirche. Die Hochzeitsszene aus der Filmkomödie „So angelt man keinen Mann“ (1959) mit Grethe Weiser und Walter Giller entstand in der evangelischen Christuskirche. Am Sonntag, 8. März, ist der Film im Nörtener Gemeindehaus zu sehen.

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Peter Heppner und Wolfgang Dieter Bleyer wollen den Film den Nörtenern zeigen.

Quelle: Hinzmann

Nörten-Hardenberg. Weil das Außengelände nun saniert und dabei nach altem Vorbild gestaltet werden soll, hatte Peter Heppner vom Kirchenvorstand die Idee, den Nörtenern den Film zu zeigen. Über die Zeitung war er auf den Göttinger Filmesammler Wolf-Dieter Bleyer (60) aufmerksam geworden, der auch die Komödie über die Kriegerwitwe mit den drei zuerst unverheirateten Töchtern besitzt. Darin ist die 111 Jahre alte Kirche neben dem Rathaus als Spielort für die Hochzeit zu sehen.
Bestens kann sich Heppner an die Dreharbeiten vor gut 56 Jahren erinnern. Mit vier Freunden habe er die Glocken für die Hochzeitsszene geläutet. 20 Mark habe jeder von ihnen bekommen. In der Pause seien die Schauspieler immer ins Café gegangen. Einmal habe er Grethe Weiser die Tür aufgehalten. Und an einem Tag im Februar sei Darsteller Erik Schumann bei Glatteis in den Graben gefahren.

Kostenlose Karten für die Filmvorführung „So angelt man keinen Mann“ am Sonntag, 8. März, um 16.30 Uhr im Nörtener Gemeindehaus gibt es ab Dienstag, 17. Februar, dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Nörtener Pfarrhaus, Burgstraße 4, mittwochs von 13 bis 15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Kirche. Interessenten können sich auch unter Telefon 05503/756 bei Peter Heppner melden. Wer Prospekte von den Filmen der Filmaufbau, Fotos von Dreharbeiten oder andere Erinnerungen an die Filmaufbau-Zeit hat, kann sie zu der Aufführung mitbringen.

Von Ute Lawrenz

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