Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Große Herausforderungen

Bildungsregion Südniedersachsen Große Herausforderungen

Auf einer Bildungskonferenz hat die Bildungsregion Südniedersachsen am Mittwoch in der Paulinerkirche ihre Arbeit vorgestellt. Dabei standen Chancen für die Bildungsregion und künftige Herausforderungen im Mittelpunkt.

Voriger Artikel
Landgericht Göttingen verurteilt 17-Jährigen zu fünf Jahren Jugendstrafe
Nächster Artikel
Bauherreneigenschaft hat UMG

Unterricht in deutscher Schule.

Quelle: dpa

Göttingen. Vor gut einem halben Jahr hat die Bildungsregion Südniedersachsen ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist hervorgegangen aus dem Regionalverband Südniedersachsen. Die Schaffung der Bildungsregion mit ihrem zehn Arbeitsplätze umfassenden Bildungsbüro als operative Basis soll eine Konzentration der Kräfte ermöglichen. In das Bildungsbüro integriert wurden die frühere Kooperationsstelle „Bildung-Beruf“ des Landkreises Osterode und Teile des Übergangsmanagements der Beschäftigungsförderung Göttingen.

Die Region habe mit der „Bildungsregion die große Chance aus einem institutions- und zuständigkeitsbezogenen Denken hin zu einem regionalen Denken und Handeln zu kommen“, erklärt die Geschäftsführerin der Bildungsregion, Anna Wucherpfennig. Dafür seien Bildungsregionen mit Ihren partizipativen Prozessen dar. Mit drei großen Verwaltungen, die alle in unterschiedlichen Entwicklungsstadien bezogen auf die Ausgestaltung ihres Bildungsmanagements seien, vielen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (Schulen mit verschiedenen Schultypen, Kitas und Horte) und den regional sehr unterschiedlichen Kooperationspartnern - sei es in Bezug auf die Eltern, die Betrieb, die Verbände oder weiteren Institutionen - gebe es viele Herausforderungen.

Neben Themen und Projekten in den Handlungsfeldern Kita und Schule sowie Schule und Beruf sollen bald auch die Bereiche Digitalisierung, Inklusion und vor allem die Qualitätsentwicklung von Ganztagsgrundschulen gemeinsam bearbeitet werden. Auch einige Ergebnisse des Bildungsberichtes, etwa die hohe Quote an SchülerInnen ohne Abschluss, die regional sehr unterschiedliche Verteilung der Schulabschlüsse sowie die hohe Vertragsauflösungsquote im 2. und 3. Ausbildungsjahr stellten die Region und damit die Bildungsregion vor große Herausforderungen, so Wucherpfennig.

Von Christiane Böhm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
50 Jahre Mittelbergschule Hetjershausen