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Kontaktbereichspolizisten in Weende erhalten

Ortsrat Kontaktbereichspolizisten in Weende erhalten

Der Ortsrat Weende hat in seiner jüngsten Sitzung gefordert, dass alle sieben Kontaktbereichsbeamtenstellen erhalten bleiben. Außderm ging es um die Begrünung der Lärmschutzwand „An der Lutter“ und die Reinigung der Gossen.

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Weende. Die Polizei hat angekündigt, mindestens drei der sieben Kontaktbereichsbeamtenstellen in Göttingen abzubauen. Grund: Göttingen verfüge im Vergleich zu anderen Städten über überproportional viele Kontaktbereichsbeamte, argumentiert die Polizeidirektion Göttingen. Der Ortsrat lehnte dies einstimmig ab.

Die Beamten stünden als Ansprechpartner stets zur Verfügung und leisteten bei der Sicherung des Schulwegs und der Verkehrserziehung hervorragende Arbeit. Mehmet Tugcu (Grüne): „Für die Kinder ist der Beamte ein Freund.“ Die Bürgervertreter fordern deshalb Rat und Oberbürgermeister dazu auf, sich beim Polizeipräsidenten und dem Polizeidirektor dafür einzusetzen, dass alle sieben Stellen erhalten bleiben.

Auch an die Verwaltung erging eine Aufforderung, und zwar die Lärmschutzwand „An der Lutter“ mit einer immergrünen Bepflanzung zu versehen. Das werde die Feinstaubbelastung verringern und sich darüber hinaus positiv auf das Insektenvorkommen auswirken, so der Ortsrat in seiner einstimmigen Resolution.

Gar nicht zufrieden zeigten sich die Bürgervertreter mit der Antwort der Verwaltung in Sachen Gossenreinigung. Im September 2015 hatten sie die Stadt aufgefordert, die Gossen in Weende gründlicher von Unkraut zu säubern - aus optischen Gründen und weil es bei Starkregen den Abfluss des Wassers behindere.

Doch die Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf, was vor allem Eckhard Berger erzürnt: „Den Antrag haben wir doch nicht aus Jux und Dollerei gestellt.“ Die Sache sei noch nicht vom Tisch, erklärte der CDU-Mann, und kündigte einen weiteren Antrag an.

Der Rat hat unterdessen einstimmig eine von allen Parteien getragene Resolution verabschiedet. Mit dieser wird an die Polizeidirektion Göttingen appelliert, die Anzahl der Kontaktbereichsbeamten bei der Polizei in Göttingen auf  dem jetzigen Stand zu erhalten. hr/mib

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