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Kooperation zwischen weißem Ring und Polizeiinspektion Göttingen

Schnellere Hilfe für Opfer Kooperation zwischen weißem Ring und Polizeiinspektion Göttingen

Der Weiße Ring und die Polizeiinspektion (PI) Göttingen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Künftig können Polizeibeamte mit Einverständnis der Opfer von Verbrechen deren Kontaktdaten an den Weißen Ring weitergeben. Das Ziel ist schnelle Hilfe im Notfall.

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Der Weiße Ring und die Polizeiinspektion (PI) Göttingen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Künftig können Polizeibeamte mit Einverständnis der Opfer von Verbrechen deren Kontaktdaten an den Weißen Ring weitergeben.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Weiße Ring hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität geworden sind: durch Gespräche, Unterstützung bei Behördengängen, erste psychologische Betreuung.

Bisher entließ die Polizei Verbrechensopfer nach der Befragung mit einem Merkzettel und dem Hinweis auf Opferhilfeeinrichtungen. Viele Menschen, so die Erfahrung der Experten, scheuten sich jedoch davor, Beistand zu erbitten.

„Die Polizei wird künftig aktiv bei bestimmten Straftaten Daten an uns vermitteln, und wir verpflichten uns, schnell Kontakt aufzunehmen“, erklärt Rainer Bruckert, Landesvorsitzender Niedersachsen des weißen Ringes. „Das macht die Krisenintervention schneller“, ergänzt Steffen Hörning, stellvertretender Landesvorsitzender und Leiter der Außenstelle Göttingen, in der zwölf Ehrenamtliche mitarbeiten.

Die Vereinbarung schließe die Polizeiinspektion zunächst mit dem Weißen Ring ab, „als größte der Opferhilfe-Einrichtungen und weil der Verein auf uns zugetreten ist“, erklärt PI-Leiter Thomas Rath. Das neue Prozedere helfe auch den Polizisten, sagt Volker Warnecke, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, „die wollen wissen, ob sich nach dem polizeilichen Verfahren jemand um die Verbrechensopfer kümmert“.

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