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Kosten senken, Attraktivität steigern

Freibad Kosten senken, Attraktivität steigern

Mehr als 200 000 Euro kostet den Steuerzahler das Freibad Rosdorf jedes Jahr. Zu viel, meint die Gruppe von CDU und Grünen im Gemeinderat. Sie möchte nun ein Konzept entwickeln lassen, um die Kosten zu senken und gleichzeitig die Attraktivität des Bades zu steigern.

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Mehr Angebote, mehr Besucher: Das Freibad Rosdorf soll attraktiver werden und Kosten einsparen.

Quelle: EF

Rosdorf. Insbesondere für Kinder und Geringverdiener sollen die Eintrittspreise aber stabil bleiben. Ein entsprechender Antrag zur nächsten Ratssitzung am Montag, 5. November, wurde gestellt.

Ein Ziel der Gruppe sei es, die Besucherzahlen zu erhöhen, sagt Jörg Winter (CDU). „Aufgrund der jetzt schon vorhandenen Attraktivität unseres Freibads sehen wir dafür noch Potenzial.“ Dabei müsse man sich vor allem auf Menschen aus den angrenzenden Gemeinden konzentrieren. „In diesem Zusammenhang sollte auf die gute verkehrliche Infrastruktur hingewiesen werden (Bushaltestelle vor dem Freibad, großer Parkplatz)“, so Winter.

Um die Attraktivität des Bades weiter zu erhöhen, könnte zum Beispiel das Veranstaltungsprogramm erweitert werden. Auch physiotherapeutische Angebote seien denkbar. Ferner müsse geprüft werden, ob eine flexible Ausweitung der Öffnungszeiten Sinn ergebe. Hier stelle sich die Frage, was die Besucher wünschten. Das alles müsse dann natürlich auch überregional bekannt gemacht werden, erklärt Winter – „um mehr Besuchern eine Entscheidung für Rosdorf schmackhaft zu machen“.

Eine Image-Kampagne, „die ein positives Bild des Freibads“ präge, könne genauso wie verstärkte Werbung von Vorteil sein.

Um mehr Geld in die Kassen zu spülen, seien „erhöhte Fördereintrittspreise“ auf freiwilliger Basis denkbar. Weiterer Vorschlag: die Gründung eines Fördervereins Rosdorfer Freibad. Damit schaffe man mehr persönliche Identifikation „mit meinem Freibad“.

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