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Kranke Bäume radikal beschnitten

Ortsdurchfahrt Kranke Bäume radikal beschnitten

In der Ortsdurchfahrt von Imbsen stehen von einigen Bäumen nur noch die Stümpfe. Alle Äste wurden abgesägt. Der „Kahlschlag“ stößt auf Unverständnis, auch bei dem SPD-Samtgemeinderatsherrn Klaus Ahlborn, der darin schon eine Holzbeschaffungsaktion fürs Osterfeuer vermutete.

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Kranke Bäume: beschnittene Rotdorn-Bäume in der Hauptstraße in Imbsen.

Quelle: Heller

Der Rotdorn sei nicht das Problem, so Ahlborn, aber auch vitale Bäume seien bereits gefällt worden aus seiner Sicht unnötig. Es werde eine Anfrage im Rat geben, kündigte er an.

Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Dirk Romey, weist das zurück. Die Kronen der Rotdornbäume seien von einem Pilz befallen. Optisch sei das nicht klasse, aber die einzige Alternative sei gewesen, die Bäume zu fällen, sagt Romey. Ein pensionierter Gärtnermeister habe den Rat gegeben, die kranken Bäume radikal zurückzuschneiden. „Möglicherweise treiben sie wieder aus – wenn nicht, müssen sie gefällt werden.“ Romey verweist darauf, dass die Aktion mit dem Bürgermeister abgesprochen sei.

Der Verschönerungsverein führt ehrenamtlich Grünflächenpflege in Imbsen für die Samtgemeinde und die Gemeinde Niemetal aus. Abgesprochen sei, dass beide neue Bäume pflanzen müssten, falls Bäume gefällt würden. In diesem Fall müsste die Gemeinde sonst neue Bäume teuer kaufen und pflanzen, falls sie nicht mehr zu retten seien, begründet Romey die Schnittaktion. Es seien früher schon befallene Bäume beschnitten worden und im vergangenen Jahr auch neue gepflanzt worden. „Wir machen das nicht aus Spaß oder, um das Osterfeuer größer zu machen.“

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