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Krankenhaus Münden vor dem Ende - Banken drehen AWO den Geldhahn zu

Bedroht Krankenhaus Münden vor dem Ende - Banken drehen AWO den Geldhahn zu

Das Krankenhaus Münden steht in seiner jetzigen Form offenbar vor dem Ende. Der Träger, die AWO Gesundheitsdienste in Hannover, hat beim dortigen Amtsgericht einen Antrag auf Planinsolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das bestätigte AWO-Sprecherin Kerstin Kromminga am Montagabend.

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Das Krankenhaus in Hann. Münden

Quelle: Hinzmann/Archiv

Hann. Münden/Hannover. Es habe bereits zuvor Kaufangebote für die AWO GSD mit Aussicht auf eine gute Fortführung der beiden Krankenhausbetriebe in Münden und Bad Münder gegeben. „Zudem“, so Kromminga weiter, „wäre eine Beteiligung zweier großer öffentlicher Träger mit hoher Kompetenz für die Regionen ermöglicht worden. Auch Nachverhandlungen der Kaufinteressenten mit wirtschaftlichen Verbesserungen für eine Teillösung sind von den Banken jedoch abgelehnt worden.“

Seit einiger Zeit stecken die AWO GSD, die außer Münden mehrere andere Krankenhäuser und Reha-Kliniken sowie eine Reihe weiterer medizinischer Versorgungseinrichtungen mit insgesamt fast 1000 Mitarbeitern betreiben, in finanziellen Schwierigkeiten. Anfang April hatte die Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers ein Sanierungsgutachten vorgelegt, das als eine Variante einen Verkauf der gesamten Gesundheitssparte der Arbeiterwohlfahrt anführt. Auch die finanzierenden Banken sollen einen Verkauf gefordert haben. Die AWO GSD ist eine 100-prozentige Tochter des AWO-Bezirksverbandes Hannover. hein

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