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Kreative Ideen bei Tourismus-Workshop in Göttingen

Eisenbarth-Bierkur und Triathlon-Tour Kreative Ideen bei Tourismus-Workshop in Göttingen

Etwa 65 Personen, die in der Region etwas mit dem Thema Tourismus zu tun haben, haben das Angebot des Landkreises Göttingen genutzt, und bei zwei Workshops „kreative Ideen“ gesammelt und daraus erste Angebote entwickelt. Jetzt sollen die Workshop-Ergebnisse dokumentiert und zu einem Handbuch Tagestourismus zusammengestellt werden, sagt Sissi Karnehm-Wolf, Tourismuskoordinatorin beim Landkreis Göttingen.

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Eine Doktor-Eisenbarth-Bierkur könnte es bald in Hann. Münden geben.

Quelle: Pförtner/Archiv/Symbolbild

Göttingen. Während es bei der ersten „kreativen Produktwerkstatt“ im November unter anderem darum ging, fachliche Hintergrundinformationen über die touristische Angebotsentwicklung zu erhalten, ging es bei dem Workshop im Januar darum, aus  Ideen erste konkrete touristische Angebote zu entwickeln. Auch ging es um Methoden, wie sich die Angebote sinnvoll verknüpfen lassen, erklärt Karnehm-Wolf. Ein Beispiel: Der Besucher, der sich etwa die historische Spinnerei Gartetal anschaut, möchte vielleicht neben einer Führung auch das dortige Hofcafé nutzen und noch einen kleinen Spaziergang unternehmen. Ziel sei es, so Karnehm-Wolf, dass das Café geöffnet habe und der Gast für den Spaziergang mögliche Routentipps bekomme.

„Ziel ist, dass die Anbieter ihre eigenen Angebote kritisch überprüfen, gegebenenfalls ergänzen und mit anderen Anbietern verknüpfen“, erklärt die Tourismus-Expertin. Die ersten Teilnehmer seien bereits in diese Richtung tätig geworden, bei anderen hätten die Workshops das Bewusstsein „für diese Dinge“ geschärft. Das Ganze sei „ein Professionalisierungsprozess“. In Arbeitsgruppen seien bereits „vermarktungsfähige Ideen“ entwickelt worden, sagt Karnehm-Wolf. Dazu zählen zum Beispiel Surf & Bike an der Weser, eine Triathlon-Tour rund um Göttingen oder eine Doktor-Eisenbarth-Bierkur in Hann. Münden. Eine weitere Idee sei das Angebot einer Plattform, auf der sämtliche Gästeführer der Region ihre Profile und Spezialisierungen darstellen könnten. Gebe es etwa Anfragen von Gruppen nach Stadtführungen mit speziellen Inhalten, könne darauf zurückgegriffen werden, erklärt Karnehm-Wolf.

Bei den Workshops dabei waren übrigens auch Akteure aus dem Harz und dem Eichsfeld, ferner sei aus dem Bereich Witzenhausen Mitarbeit signalisiert worden. Außerdem sei die Universität Göttingen inzwischen „intensiv beteiligt“ und habe die Notwendigkeit einer Vernetzung etwa mit Blick auf das geplante „Haus des Wissens“ erkannt, so die Tourismuskoordinatorin des Landkreises.

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