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Kreis Göttingen legt Prioritäten für Radwegausbau fest

Masterplan Kreis Göttingen legt Prioritäten für Radwegausbau fest

Der Landkreis hat eine vollständige Bestandsaufnahme der Radrouten vorgenommen und eine Prioritätenliste für Ausbaumaßnahmen vorgelegt. Der „Radroutenplan 2015“ stieß am Dienstag im Bau- und Wirtschaftsausschuss des Kreistages auf einhelliges Lob und wurde einstimmig gebilligt.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Göttingen. 1000 Kilometer Radrouten wurden mit dem Rad abgefahren, in Augenschein genommen, bewertet und mit satellitengestützter Navigation sogenannte GPS-Daten erhoben. Zu 80 Prozent werden nicht ausgebaute Radwege an Straßen genutzt, sondern unter anderem Wirtschaftswege in der Feldflur. Die Daten dienen als Grundlage unter anderem für Karten. Nach denselben Kriterien wurde auch bereits das Radroutennetz im Landkreis Osterode aufgenommen. Noch in diesem Jahr solle ein Masterplan „Zukunftsfähiger Radverkehr“ für den fusionierten Landkreis fertiggestellt sein, kündigte die Erste Kreisrätin Christel Wemheuer an, „eines unserer Zukunftsprojekte“.

Ziele des Radroutenplans sind höhere Verkehrssicherheit, Beseitigung von Gefahrenstellen, Förderung des Radverkehrs und ein durchgängiges Radverkehrsnetz. 57 bauliche und 18 Sanierungs- und Infrastrukturmaßnahmen werden beschrieben, darunter ein Ausbau zwischen Obernfeld und Rollshausen. Der Plan wurde mit den Gemeinden abgestimmt. Vergleichbare Ergebnisse sind in der gesamten Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg vorgesehen. ft

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