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Kreisstraße 205 in Scheden muss saniert werden

Gemeinde will Gaußstraße übernehmen Kreisstraße 205 in Scheden muss saniert werden

Die Bürgersteige in der Gaußstraße in Scheden sollen 2016 saniert werden, und auch die Straße müsste einen neuen Belag erhalten. Weil aber für die Straße der Landkreis zuständig ist, verhandelt die Gemeinde mit dem Landkreis. Das hat Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling mitgeteilt.

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Die Bürgersteige in der Gaußstraße in Scheden sollen saniert werden, und auch die Straße müsste einen neuen Belag erhalten.

Quelle: Hinzmann

Scheden. „Wir müssen dringend die Bürgersteige sanieren“, sagt Rüngeling. Und auch der Belag der Gaußstraße in Niederscheden sei nicht mehr in bestem Zustand. Das sieht auch der Landkreis so, in dessen Zuständigkeit die Unterhaltung der Kreisstraße 205 liegt. Es sei zutreffend, „dass dort Unterhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen“, sagt Ulrich Lottmann, Sprecher der Landkreisverwaltung. „Über Art, Umfang und Zeitpunkt ist der Landkreis in Abstimmungsgesprächen mit der Gemeinde“, so Lottmann weiter. Dabei gehe es auch um „denkbare Optionen der Maßnahmen“. Die Gespräche mit dem Landkreis liefen „sachlich und fair“, betont Rüngeling.

 
Die Gemeinde möchte die K 205 gerne übernehmen, sagt Rüngeling. „Wir wollen die Gaußstraße für den Lkw-Verkehr sperren“, begründet sie. Als Gemeindestraße bestünde die Möglichkeit eines Rückbaus, so dass man die oftmals durchfahrenden Lastwagen aus Unterscheden heraushalten könne. Als Kreisstraße hingegen diene die Gaußstraße automatisch dem Hauptverkehr.

 
Die Gemeinde plane 2016 im Rahmen der Dorferneuerung die Sanierung der Gehwege. Sinnvoll sei, die Straßensanierung gleich mit zu erledigen. Rüngeling schätzt die Gesamtkosten für eine Vollsanierung einschließlich Planung und Bürgersteigen auf etwa eine Million Euro. Die Gemeinde bekomme 53 Prozent der Bruttokosten aus Mitteln der Dorferneuerung finanziert, rechnet Rüngeling vor. Der Landkreis plane zunächst keine Sanierung der Straße, sagt die Bürgermeisterin.

 
Vor einer möglichen Übernahme der Gaußstraße durch die Gemeinde seien einige Punkte zu klären. Eine Übernahme der Gaußstraße und deren Sanierung in Auftrag der Gemeinde beispielsweise wäre nur mit einem entsprechenden finanziellen Ausgleich durch den Kreis möglich, erklärt Rüngeling.

 
Außerdem sei noch völlig offen, in welchem Zustand sich der in weiten Teilen unter der Straße verlaufende und Anfang der 60er-Jahre verrohrte Bachlauf des Heiferbachs befinde und wer die Kosten für eine in dem Zusammenhang eventuell notwendige Sanierung bezahle.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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