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Kreistag Göttingen beschließt Neuordnung der Schulbezirke

Wahlfreiheit für Dransfeld und Radolfshausen Kreistag Göttingen beschließt Neuordnung der Schulbezirke

Mehrheitlich hat der Göttinger Kreistag eine Aufweichung der zuvor strikt gezogenen Schulbezirksgrenzen beschlossen. Jetzt können Eltern aus den Samtgemeinden Dransfeld und Radolfshausen ihre Kinder auch in Göttinger Schulen schicken.

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Mehrheitlich hat der Göttinger Kreistag eine Aufweichung der zuvor strikt gezogenen Schulbezirksgrenzen beschlossen.

Quelle: dpa

Göttingen/Dransfeld. Für Edeltraut Wucherpfennig (SPD) war der Beschluss für den Landkreis Göttingen „eine historische Stunde“, für CDU-Schulexpertin Sigrid Jacobi „brisant“, aber „richtungsweisend“. Abgeordnete aller Parteien erklärten, die Regelung sei eine Anerkennung des Elternwillens.

Für die Dransfelder Ortsteile Barlissen, Ossenfeld und Varmissen der Samtgemeinde Dransfeld gab es allerdings bisher schon eine Sonderregelung, die den Besuch Göttinger Schulen erlauben. Von diesen Orten aus gibt es keine zumutbaren Busverbindungen zum anderen Dransfelder Orten bislang zugewiesenen Grotefend-Gymnasium in Hann. Münden.

Für die Linke erklärte Eckart Fascher, über die Neuordnung hinaus sollten vor allem in Hann. Münden, aber auch anderswo integrierte Gesamtschulen eingerichtet werden, weil es eine entsprechende Nachfrage gebe. In Münden sei dies vordringlich, weil hier die Eltern auf die Alternative zurückgreifen könnten, ihre Kinder nach Nordhessen zu schicken. Dies könne dem Schulstandort Münden schaden.

Trotz allen Lobes für die Neuordnung der Schulbezirke fiel das Votum des Kreistages nicht einstimmig aus. Gezählt wurden vier Enthaltungen und eine Gegenstimme.

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