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Kreistag Northeim beschließt Resolution zum A-7-Ausbau

Lärmschutz beibehalten Kreistag Northeim beschließt Resolution zum A-7-Ausbau

Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn 7 hat der Kreistag Northeim gefordert. In einer während der jüngsten Kreistagssitzung einstimmig beschlossenen Resolution appellieren die Kreistagsmitglieder an Land und Bund, den Lärmschutz „mindestens in dem Umfang wieder zu errichten, wie er derzeit vorhanden ist“.

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Quelle: Heller

Northeim. So erwartet der Kreistag, dass beim Ausbau der Streckenabschnitte im Landkreis Northeim die zu erwartenden erheblichen Umweltbeeinträchtigungen berücksichtigt werden. Ausdrücklich hat sich das Gremium für die Erhaltung der Wohnqualität ausgesprochen, die durch die „zu erwartende enorme Steigerung des Frachtverkehrs“ zu befürchten sei. Um die Tagesordnung erweitern und die Resolution beschließen zu können, traf sich während einer Sitzungsunterbrechung der Kreisausschuss zur Vorbereitung des Beschlusses.

Hintergrund ist unter anderem die in der Planung vorgesehene Kürzung einer vorhandenen Lärmschutzwand. Davon wären laut Kreisverwaltung insbesondere die Gemeinde Kalefeld mit den Ortschaften Düderode und Oldenrode betroffen. Der Kreistag fordert die Ministerien und Verkehrsbehörden auf, die berechtigten Anliegen der Bürger bei den Planungen zu berücksichtigen. Die Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene seien gefragt, die Forderungen zu unterstützen.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck unterstützt das Anliegen der Kreistagsmitglieder. Flüsterasphalt allein reiche vor allem für Oldenrode nicht aus, zumal das Material binnen fünf Jahren seine Eigenschaften verliere.

„Vollkommen ohne Grund werden die Menschen dort dem starken Verkehrslärm ausgesetzt.“ Grascha hat eine Anfrage an das Niedersächsische Verkehrsministerium gestellt. Er fragt nach den Gründen für die geplante Verkürzung und reduzierte Höhe der Schallschutzwand sowie nach den Mehrkosten bei einem Bau in den bisherigen Maßen.

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